Auch neue Autos für das Emsland Osnabrücks Polizei bekommt neue E-Streifenwagen

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Die niedersächsische Polizei erhält weitere Elektro-Streifenwagen. Das Foto zeigt ein E-Auto der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. Symbolfoto: dpaDie niedersächsische Polizei erhält weitere Elektro-Streifenwagen. Das Foto zeigt ein E-Auto der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern. Symbolfoto: dpa

ngr/pm Osnabrück. Niedersachsens Polizei will weitere 185 E-Polizeiautos beschaffen, die in Städten mit zu hoher Schadstoffbelastung zum Einsatz kommen sollen. Unter anderem in Osnabrück sollen sie Dieselfahrzeuge zeitnah ablösen. Die Polizeiinspektion erhält bereits am Mittwoch ein neues E-Fahrzeug, im Juni ist das Emsland dran.

Damit erhöht sich die Zahl der Elektrofahrzeuge der Polizei in Osnabrück auf vier. Insgesamt nutzt die Polizeidirektion Osnabrück (PD) dann bereits acht E- beziehungsweise Hybridfahrzeuge. Sie sind in Aurich, Leer und Osnabrück im Einsatz. Auf Borkum steht außerdem das bundesweit erste E-Motorrad im Einsatz- und Streifendienst zur Verfügung. Weitere neue Fahrzeuge sind bereits fest angekündigt: Wie Marco Ellermann, Sprecher der PD, sagt, erhalten die Inspektionen in Leer und dem Emsland im Juni dieses Jahres ein beziehungsweise zwei weitere E-Fahrzeuge. Bis Ende des Jahres sollen im Gebiet der PD fünf weitere folgen, 2019 noch mal fünf. Auch die Ladeinfrastruktur soll ausgebaut werden.

2,4 Millionen Euro vom Bund

Insgesamt will das Land in der nächsten Zeit bis zu 185 Elektrofahrzeuge anschaffen sowie bis zu 188 Ladestationen installieren. Möglich wird das, weil Niedersachsen den Zuschlag für ein Förderprojekt zur Elektromobilität vom Bund erhalten hat. Dieser fördert die Anschaffung der Fahrzeuge mit 2,4 Millionen Euro. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sieht darin eine Bestätigung des bislang schon sehr erfolgreichen Weges, den die Polizei Niedersachsen beim Thema Elektromobilität beschritten hat: „Die nachhaltige Verringerung des Schadstoffausstoßes unseres Fuhrparks ist schon seit Jahren ein zentrales Thema für die Polizei in Niedersachsen. Der Fördermittelzuschlag durch das Bundesverkehrsministerium unterstreicht die bundesweite Vorreiterrolle unserer Polizei auf diesem Gebiet.“

Für Luftverbesserung

In Osnabrück lag der Stickstoffdioxidwert im April bei 44 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Mittelwert) – und damit erneut über der 40-Mikrogramm-Grenze. Doch nicht nur in der Hasestadt ist die Luft schlecht. Deshalb sollen auch in Hannover, Hildesheim, Oldenburg und Hameln Dieselfahrzeuge von E-Streifenwagen abgelöst werden. Die acht Polizeiinspektionen der betroffenen Städte betreiben 329 Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor, davon allein 304 Dieselfahrzeuge. Diese können jetzt deutlich zeitnaher ausgetauscht werden.


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