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Osnabrück, Emsland, Delmenhorst Die Wetteraussichten für die Ostertage in unserer Region

Von Lorena Dreusicke

Im Nordwesten Niedersachsens wird der Karsamstag verregnet. Für die Ostereiersuche am Ostersonntag bietet das bewölkte Wetter gute Voraussetzungen. Foto: dpaIm Nordwesten Niedersachsens wird der Karsamstag verregnet. Für die Ostereiersuche am Ostersonntag bietet das bewölkte Wetter gute Voraussetzungen. Foto: dpa

Osnabrück. Für Ostern 2018 wird in den Regionen Osnabrück, Emsland und Delmenhorst kühles und wechselhaftes Wetter erwartet. Nach den ungemütlichen Ostertagen soll das Wetter dann deutlich frühlingshafter werden.

Während im Nordosten Deutschlands mancherorts weiße Ostern erwarten wird, gestaltet sich das Osterwetter im nordwestlichen Niedersachsen eher herbstlich kühl und feucht.

An Karfreitag ist es nach Informationen des Deutschen Wetterdiensts DWD bewölkt, vereinzelt ist die Sonne zu sehen, im Emsland kann es leichte Schauer geben. Die Temperaturen bewegen sich morgens noch um den Gefrierpunkt, im Laufe des Tages steigen sie auf bis zu 11 Grad in Delmenhorst und im Emsland sowie bis zu 13 Grad in der Region Osnabrück.

Der Karsamstag startet verregnet im Westen Niedersachsens. Während es im Emsland am Nachmittag aufklart, ziehen weitere Schauer über Delmenhorst und Osnabrück. Die Temperaturen steigen im Tagesverlauf in Delmenhorst und im Emsland von zwei bis sieben Grad sowie in Osnabrück von vier bis neun Grad.

An Ostersonntag wechseln sich Sonne und Wolken ab. Die Temperaturen sind wieder etwas kühler, sie steigen auf bis zu sieben Grad. Ähnlich soll das Wetter am Ostermontag werden.

Die Trendvorhersage des DWD lässt jedoch auf ein baldiges Ende der frostigen Nächte hoffen: Nach Ostern, ab dem 3. April, bleibt die erwartete Tiefsttemperatur meist im Plusbereich und tagsüber wird es milder. Nächste Woche können die Temperaturen gebietsweise zweistellige Werte erreichen.

Warum es noch nicht nach Frühling duftet

Weil es im Februar und März deutlich zu kalt war, ist die Vegetation noch unterentwickelt. Der DWD hat mit der „Grünlandtemperatursumme“ errechnet, dass der Austrieb der Pflanzen etwa sechs bis zehn Tage hinter dem historischen Mittel hinterherhinkt. Im Januar war es zu mild, Schneeglöckchen blühten zu früh. Die Kältewelle im Februar stoppte das Pflanzenwachstum dann wieder weitgehend. In den Wochen nach Ostern soll es endlich wärmer werden. Meteorologen erwarten, dass die Vegetation dann regelrecht explodiert.

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