Auch Bremen betroffen Grippewelle lässt Zahl der Blutspender in Niedersachsen sinken

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Die Zahl der Blutspender in Niedersachsen und Bremen seit Märzanfang deutlich gesunken. Foto: dpaDie Zahl der Blutspender in Niedersachsen und Bremen seit Märzanfang deutlich gesunken. Foto: dpa

Springe dpa. Die Zahl der Blutspender in Niedersachsen und Bremen ist aufgrund der Grippewelle seit Märzanfang deutlich gesunken.

In den ersten zehn Märztagen waren es nach Auskunft des DRK-Blutspendedienstes in Springe 13 902 Frauen und Männer, 2234 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Dienst ist auch für Sachsen-Anhalt und Thüringen zuständig. „Derzeit sind wir lieferfähig und können alle Klinikanfragen bedienen“, sagte Pressesprecher Markus Baulke. Weil die Lagerfähigkeit von Blutprodukten begrenzt sei, könne die Versorgungssituation jedoch im April und Mai kritisch werden. Wer einen grippalen Infekt hat oder Antibiotika einnimmt, darf kein Blut spenden. Auch bundesweit werden die Blutvorräte knapp. (Weiterlesen: Grippe – das müssen Arbeitnehmer bei Krankschreibung wissen)

In den vergangenen Jahren habe es im März in Niedersachsen nicht solche Probleme gegeben, sagte Baulke. „Die Grippewelle war in den Vorjahren nicht so stark und zog sich auch nicht so lange hin.“ Insgesamt registrierte das Landesgesundheitsamt seit Beginn der Influenza-Saison im Oktober 11 523 laborbestätigte Grippefälle in Niedersachsen. Landesweit starben mindestens 32 Menschen nachweislich an Grippe. (Weiterlesen: Nur eine Erkältung oder eine echte Influenza?)


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