Wochenbilanz: Grippewelle flaut ab Niedersachsen: 2935 Neuerkrankungen, 32 Grippetote

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Langsam geht es bergauf: In Niedersachsen flaut die Grippewelle ab. Foto: imago/photothekLangsam geht es bergauf: In Niedersachsen flaut die Grippewelle ab. Foto: imago/photothek

Osnabrück. In Niedersachsen flaut die Grippewelle langsam ab. Der Krankenstand sei aber weiterhin auf hohem Niveau, teilte das Landesgesundheitsamt in Hannover mit. Die Zahl der Grippetoten stieg in der vergangenen Woche auf 32 (Vorwoche 19). Es wurden 2935 Neuerkrankungen (Vorwoche 2451) registriert.

Ingesamt wurden der Behörde damit seit November vergangenen Jahres 11532 Grippefälle gemeldet. Das Landesgesundheitsamt weist aber darauf hin, dass es sich bei den Angaben nur um labordiagnostisch bestätigt Fälle handelt. Die Dunkelziffer sei hoch.

Yamagata-Linie

Der Anteil von Influenza B-Viren betrug in der vergangenen Woche 79 Prozent. Die Influenza-Viren des Typs B der sogenannten Yamagata-Linie sind in diesem Winter besonders stark verbreitet. Sie sind allerdings in dem zurzeit noch gängigen Dreifachimpfstoff nicht enthalten. Effektiver ist daher der Vierfachimpfstoff, der einen zusätzlichen Bestandteil gegen Influenza-B-Viren enthält. Der teurere Vierfach-Schutz ist bislang allerdings keine einheitlich geregelte Kassenleistung und wird nur von wenigen Krankenkassen übernommen, wenn die Patienten zu einer Risikogruppe gehören.


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