A 30 bei Gildehaus Mit 770.000 Euro im Tank unterwegs – Polizei nimmt 35-Jährigen fest

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Während einer Kontrolle hat die Polizei an der Autobahn 30 bei Gildehaus einen 35-jährigen Autofahrer festgenommen, der mit 770.000 Euro in bar unterwegs war. Foto: Hauptzollamt OsnabrückWährend einer Kontrolle hat die Polizei an der Autobahn 30 bei Gildehaus einen 35-jährigen Autofahrer festgenommen, der mit 770.000 Euro in bar unterwegs war. Foto: Hauptzollamt Osnabrück

Osnabrück. Während einer Kontrolle hat die Polizei an der Autobahn 30 bei Gildehaus einen 35-jährigen Autofahrer festgenommen, der mit 770.000 Euro in bar unterwegs war. Es besteht der Verdacht der Geldwäsche.

Wie die Polizei mitteilt, kontrollierten Beamte während einer länder- und staatenübergreifenden Fahndungsaktion entlang der Europastraße 30 am Donnerstag und Freitag insgesamt 1.410 Fahrzeuge und 2.057 Personen.

Dabei überprüften die Beamten des Hauptzollamtes Osnabrück auf der A 30 bei Gildehaus (Landkreis Grafschaft Bentheim) auch einen 35-jährigen Mann.

Der mit seinem Auto aus den Niederlanden kommende Fahrer gab zunächst an, er habe lediglich 3.000 Euro in bar dabei. Bei genauerem Hinsehen entdeckten die Einsatzkräfte jedoch im Handschuhfach weitere 4.550 Euro. Bei einer Überprüfung des Autos in einer Fachwerkstatt, kamen – in einem Fahrzeugtank professionell versteckt – 28 eingeschweißte Pakete mit weiteren Banknoten zum Vorschein. Am Ende waren es rund 770.000 Euro. Der 35-Jährige wurde vorläufig festgenommen und das Bargeld sichergestellt.

Der Mann wird am heutigen Freitag wegen Verdachts der Geldwäsche einem Haftrichter vorgeführt.

16 Anzeigen gestellt

Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte 25 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und beschlagnahmten insgesamt 3.200 Gramm Marihuana. Außerdem stellten die Beamten 16 Anzeigen wegen Urkundenfälschung, darunter zwei gefälschte Führerscheine, und Steuerverstößen. Die Beamten ahndeten 12 ausländerrechtliche Verstöße und stoppten elf Fahrer, die ohne Führerschein unterwegs waren.

Insgesamt nahmen die Beamten 15 Personen vorläufig fest und stellten 35 Gegenstände, darunter vier Messer und einen Schlagring, sicher. An der Kontrollaktion nahmen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Niedersachsen, Brandenburg, Hessen, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein sowie die Niederlande teil. Ziel ist es, gemeinsam die Kriminalität entlang der Grenze zu bekämpfen.


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