Ermittlungen eingestellt Staatsanwaltschaft: Keine Anhaltspunkte für Korruption bei EWE

Von dpa

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Die Staatsanwaltschaft Osnabrück sieht keine Anhaltspunkte für Korruption beim Energieversorger EWE. Foto: Carmen Jaspersen/dpaDie Staatsanwaltschaft Osnabrück sieht keine Anhaltspunkte für Korruption beim Energieversorger EWE. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Oldenburg. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat ihre Ermittlungen gegen den Energieversorger EWE eingestellt. Es habe sich kein hinreichendes Indiz für Korruptionsfälle gegeben.

Die Korruptionsvorwürfe gegen das Oldenburger Energieunternehmen EWE haben sich nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Wie ein Sprecher der Anklagebehörde in Osnabrück am Donnerstag mitteilte, wurden die Ermittlungen gegen einen leitenden Mitarbeiter der Konzerntochter EWE Netz eingestellt. Es habe sich kein hinreichender Tatverdacht ergeben, sagte Christian Bagung. (Weiterlesen: War der Rauswurf von EWE-Chef Brückmann rechtens?)

Die Zentralstelle für Korruptionsstrafsachen der Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte im Februar 2017 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr eingeleitet. In Medienberichten war damals von Schmiergeldern und bezahlten Reisen die Rede. Den Vorwürfen zufolge sollen Manager Gegenleistungen für Aufträge an fremde Unternehmen gefordert und erhalten haben. Ein EWE-Sprecher teilte damals mit, dass die Konzernrevision die Geschäftsvorgänge bei EWE Netz mit Hilfe einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersuche.


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