Weihnachtsprogramm 2017 „Sechs auf einen Streich“: Gil Ofarim als böser Prinz im Ersten

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Osnabrück. Das Erste präsentiert am 24., 25. und 26. Dezember 2017 neun Märchenfilme aus der ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“, darunter sind die sehenswerten Neuproduktionen „Das Wasser des Lebens“ mit Gil Ofarim und der „Schweinehirt“.

Das Erste präsentiert an den Weihnachtstagen Highlights aus der ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“, wie Frau Holle mit Marianne Sägebrecht (26.12., 11.40 Uhr), Rumpelstilzchen mit Julie Engelbrecht (24.12., 10.03 Uhr), und Aschenputtel mit Aylin Tezel (26.12., 12.40 Uhr). Insgesamt 44 Märchen hat die ARD seit 2000 neu verfilmt. Darunter sind in diesem Jahr mit „Das Wasser des Lebens“ (nach dem Märchen der Brüder Grimm) und „Der Schweinehirt“ (nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen) zwei Premieren:

Das Wasser des Lebens, 25. Dezember, 15.45 Uhr: Wenn Könige in Grimms Märchen ihren Nachfolger benennen wollen, dann geht das nie ohne einen Konkurrenzkampf zwischen dem älteren und dem jüngeren Anwärter über die Bühne, zwischen Gut und Böse. So sieht es auch beim sterbenskranken König Ansgar aus, der von seinen Söhnen Falk und Lennard als letzte Rettung die Beschaffung des magischen Wassers des Lebens fordert.

Spannungsreich und stimmungsvoll wird hier ein Intrigenspiel im Düsterwald inszeniert, bei dem Gil Ofarim als habgieriger, machtbessener Prinz Falk überzeugt, der seinem Bruder durch Betrug die Krone abspenstig machen will.

Es ist ein Märchen, das auch das Dornröschenthema aufgreift, denn erst muss die entzückende Prinzessin Friederike (Marlene Tanczik) mit einem Kuss von Lennard aufgeweckt werden, die ein Jahr mit ihren Untertanen zum Schlaf verflucht war, bevor das gewitzte junge Pärchen das Wasser des Lebens findet.

Gedreht wurde der sehenswerte Film u.a. im Bergbaumuseum Mechernich, Schloss Hülchrath, Schloss Gymnich, Stift Ehreshoven, Schloss Garath in Nordrhein-Westfalen.

Der Schweinehirt, 26. Dezember, 13.40 Uhr: Vom Düsterwald nach Lichterwald: Aus diesem bankrotten Königreich stammt Prinz Augustin, der sich auf dem Weg machen soll, um es mittels Heirat mit der wohlhabenden Kaisertochter Victoria zu retten. Doch diese stellt sich als verwöhnte, blasierte junge Dame heraus, die ihm einen Korb gibt. Sie ist eine unangenehme Person, die mit der Natur nichts anfangen kann, sich nur für Künstliches begeistert.

Es gibt also viel zu tun für den Prinzen, der sich nun als Schweinehirt tarnt, bis mit dem Abnehmen der Perücke Victorias wahre, innere Schönheit aufblühen kann. König Drosselbart lässt hier nach dem Märchen von Hans Christian Andersen grüßen – mit teils schrägem, überdrehtem Humor.

Gedreht wurde dieser Märchenfilm u.a. im Juliusturm der Zitadelle Spandau, in der Paltrockwindmühle Langerwisch, im Schloss Friedrichsfelde, im Schloss Wiesenburg, Burg Rabenstein und Schlosspark Petzow (Berlin/Brandenburg).


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