In aller Freundschaft (793) Not-OP: „Lindenstraßen“-Ärztin in Sachsenklinik

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Osnabrück  Die „Lindenstraße“ kämpft ums Überleben. Ob die Sachsenklinik aus der Serie „In aller Freundschaft“ (Das Erste, Di., 21.00 Uhr) Erste Hilfe leisten kann?

Der „ Lindenstraße „ geht es gar nicht gut. Als sei es nicht schlimm genug, dass sie seit Jahren unter einer akuten Zuschauerinsuffizienz leidet, musste sie in diesem Sommer sogar erstmals eine längere Auszeit nehmen. Jetzt greifen die ARD-Verantwortlichen zum Äußersten und schicken die malade Patientin in Person der unkonventionellen „Lindenstraßen“-Ärztin Iris Brooks (Sarah Masuch) in die Sachsenklinik. Dort trifft die von einer Herzklappeninsuffizienz betroffene Iris doch glatt auf ihre alte Freundin und behandelnde Ärztin Maria Weber (Annett Renneberg), der sie ein schockierendes Geständnis machen muss.

Was wie eine verzweifelte Notoperation der MDR-Serie „In aller Freundschaft“ an der kränkelnden WDR-„Lindenstraße“ klingt, erweist sich in der halbherzigen Umsetzung beinahe wie unterlassene Hilfeleistung. Zum Glück gibt es in dieser Episode mit dem Titel „Aus den Augen, aus dem Sinn?“ noch einen zweiten Handlungsstrang um Dr. Kaminski (Udo Schenk), auf dessen Privatpraxis doch glatt ein Überfall begangen wird.

Für den Februar ist dann ein Gegenbesuch von Sachsenklinik-Verwaltungschefin Marquardt ( Alexa Maria Surholt) in der „Lindenstraße“ geplant. Prognose: Die Sachsenklinik wird’s überleben.

Wertung: 3 von 6 Sternen.


„In aller Freundschaft“: Das Erste, Di., 21.00 Uhr

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