Neu auf Netflix Elfi ist zurück: Wie gut ist „Stranger Things 2“?


Berlin. Staffel 2 des Netflix-Hits „Stranger Things“ läuft an. Geht es so gut weiter, wie die Mystery-Serie vor einem guten Jahr startete?

Netflix setzt die Mystery-Serie „Stranger Things“ fort. Und alle sind in heller Aufregung: Will Byers, der in Staffel 1 aus der Parallelwelt eines Monsters in seine 80er-Jahre-Kleinstadt zurückgefunden hatte, wittert die Rückkehr des Bösen. Seine Freunde sind elektrisiert von der Neuen in ihrer Klasse. Und auch den Fans liefern die Duffer-Brüder, das Regie-Gespann hinter allem, eine Neue: Nachdem im vergangenen Jahr das Mädchen Elfi die Handlung mit telekinetischen Fähigkeiten vorangetrieben hatte, stellt Staffel 2 noch vor dem Vorspann eine große Schwester vor: eine jugendliche Kriminelle, die statt Elfis Ziffer Elf den Code 008 auf dem Arm trägt.

Die Kindheit gegen das Heranwachsen verteidigen

BMX-Räder, Funkgeräte, Spielautomaten: Die Duffers zelebrieren erneut eine Nostalgie, die nicht nur das Setting der 80er Jahre kopiert, sondern auch ihre Mythologie: Stephen King, Steven Spielberg – und ihre Geschichte von der Verteidigung der Kindheit gegen das Erwachsenwerden. Die Treue zum Erfolgsrezept beweist die unscheinbarste Szene der ersten „Stranger Things 2“-Episode, in der sich Mike von seinen Dino- und Star-Wars-Figuren trennen muss. Bevor er sie in die Kiste packt, sieht er sie ein letztes Mal an – und seufzt. Genau um dieses Gefühl geht es in der ganzen Serie.

„Stranger Things“ und „Es“: Kommen die 80er Jahre zurück?

Finn Wolfhard, der in „Stranger Things“ den Mike spielt, gehört auch zum Cast von Andres Muschiettis Blockbuster „Es“. Der Horrorfilm, der die Handlung von Kings Romanvorlage extra aus den 50ern in die 80er Jahre verlegt, schlägt genau in dieselbe Kerbe wie die Duffer-Brüder. Und das so sehr, dass das „Es“-Team ängstlich darauf verweist, die Produktion lange vor dem Netflix-Hit gestartet zu haben – um nicht als Netflix-Plagiator dazustehen.

Dass beim Streamingdienst gerade die Duffer-Brüder die Nostalgie so gut bedienen, bleibt übrigens ein Kuriosum: Die frühen 80er, deren schaurigen Zauber sie nun zum zweiten Mal beschwören, haben sie als Säugling erlebt. (Gab es einen echten Killer-Clown? Angeberwissen zu Stephen Kings „Es“)

Kleiner Spoiler: Kommt Elfi zurück?

Es ist keine Überraschung dass Winona Ryder, der „Stranger Things“ ein Comeback bescherte, auch in Staffel 2 zu sehen ist. Auch die Kinderstars sind alle wieder mit von der Partie: Finn Wolfhard als Mike, Gaten Matarazzo als Dustin und Caleb McLaughlin als Lucas zum Beispiel. Aber was ist mit Millie Bobby Brown, der Darstellerin des telekinetischen Superkinds Elfi? Die erste Staffel von „Stranger Things“ endete mit Elfis Selbstopfer: Um Will Byers aus der Parallelwelt zu befreien, zog sie in den Kampf gegen das Demogorgon – und verschwand in dessen Kosmos. Zuletzt sah man den Chief Hawkins allerdings Waffeln, Elfis Lieblingsspeise, im Wald verstecken. Weiß Hawkins, ob und wo das Kind lebt? Das Schlussbild der ersten Folge von „Stranger Things 2“ klärt auf: Er weiß es. Sie lebt und isst ihre Waffeln – bei ihm!

Kommt eine dritte Staffel von „Stranger Things“?

Dass es eine dritte Staffel der Mystery-Serie „Stranger Things“ geben wird, haben die Duffer-Brüder schon bestätigt, bevor die zweite verfügbar war. Laut Wikipedia haben sie außerdem den Wunsch geäußert, dem Stoff noch einen vierten – und abschließenden – Teil folgen zu lassen.


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