Heute im Arte-Programm „Expedition Sternenhimmel“: Spannend für Hobbyfotografen

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Osnabrück. Wer Fotos von Sternen machen will, muss sich nicht nur ganze Nächte um die Ohren schlagen. Er braucht auch eine gute Ausrüstung, viel Geduld, abgeschiedene Orte und gutes Wetter.

Wer gute Landschaftsfotos machen will, braucht Zeit. Wer gute Sternenfotos machen will, braucht viel Zeit. Das macht die Reihe auf Arte über Astrofotografen sehr deutlich. Nächte muss man sich um die Ohren schlagen. Und Tage, um die Bilder zu bearbeiten. Das Wetter muss mitspielen. Die Anreise in möglichst dunkle Gegenden ist weit. Und oft genug machen plötzlich aufziehende Wolken monatelange Planungen zunichte. Denn der Sternschnuppenschauer ist heute Nacht, nicht morgen oder nächste Woche.

Die Reihe begleitet Astrofotografen in Skandinavien, Chile, Indonesien, Kanada und – heute zum Auftakt – in Australien. Der Fotograf John Goldsmith hält dort mit Spezialequipment und langen Belichtungszeiten die Bewegungen der Sterne in Zeitrafferaufnahmen fest. 25 Bilder pro Sekunde braucht er für seine spektakulären Filme, die in kleinen Ausschnitten in der Reportage zu sehen sind. Dass es harte Arbeit ist, sie herzustellen – fotografisch und später am Computer – kann man sich danach gut vorstellen.

Allerdings: Auch die Reportagen selbst brauchen Zeit. Spannend sicher für Hobbyfotografen, die Profis über die Schulter schauen und Tipps für Fotoreisen in alle Welt bekommen können. Fans des Nachthimmels hätten sich hingegen deutlich mehr Sternenbilder gewünscht. So sind die Filme mehr Expedition als Sternenhimmel.

Expedition Sternenhimmel, ab Montag, 28. August 2017, täglich um 17:50 Uhr bei Arte.

Wertung: Drei von sechs Sternen


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