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„Der Drache und der Wolf“ Game of Thrones Staffel 7 Finale: Wer stirbt in Folge 7?

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Osnabrück. Fans müssen jetzt tief durchatmen: Staffel 7 von „Game of Thrones“ ist vorbei! Und die finale Folge 7 mit dem Titel „Der Drache und der Wolf“ hatte es wieder in sich. Ein Überblick der Geschehnisse.

Achtung, im Text folgen Spoiler!

Rückblick: Was passiert in Folge 6 „Jenseits der Mauer“?

„Game of Thrones“ Staffel 7: Kleinfingers Intrigen haben ein Ende

Vorweg: Es gibt einige Tode zu beklagen, aber nur einen wichtigen. Kleinfinger (Aidan Gillen) hat sein letztes Spiel verloren.

Respekt, liebe Stark-Geschwister, das Spiel habt ihr gut gespielt! Wer sich in den vergangenen Folgen über das Verhalten von Arya (Maisie Williams), Sansa (Sophie Turner) und Bran (Isaac Hempstead-Wright) gewundert hat, wird in Folge 7 der siebten Staffel von „Game of Thrones“ nun aufgeklärt. Petyr „Kleinfinger“ Baelish (Aidan Gillen) ist einer gut geplanten Intrige zum Opfer gefallen.

Nachdem er noch einmal versucht, Sansa einzureden, dass Arya sie umbringen und an ihrer Stelle Lady von Winterfell werden will, bestellt Sansa Arya in die Große Halle ein. Umgeben von Soldaten, darunter auch einige vom Grünen Tal, steht sie vor Sansa und Bran. Sansa bringt eine Mordanklage und eine Anklage wegen Hochverrats vor, doch beide sind nicht an Arya gerichtet, sondern an Kleinfinger. (Weiterlesen: Game of Thrones: Wann startet Staffel 8?)

„Game of Thrones“ Staffel 7: Arya tötet Kleinfinger

Auf dieses verblüffte Gesicht von ihm hat man lange gewartet, endlich wurde der Meisterspion, der auf dem Eisernen Thron sitzen will, entlarvt. Seine Versuche, sich zu rechtfertigen, lösen sich in Nichts auf, als Bran zu erkennen gibt, dass er alles über seine Intrigen weiß. Der Verrat an Ned Stark, der Mord an Lysa Arryn, die er durch das Mondtor geworfen hat – all das kommt ans Licht. Und Arya darf auf Sansas Geheiß hin Kleinfinger die Kehle durchschneiden – mit dem Dolch, den er eigentlich Bran gegeben hatte. Komisch nur, dass alle, einschließlich der Soldaten aus dem Grünen Tal, diesen Anklagen ohne Beweise einfach glauben.

„Game of Thrones“ Staffel 7: Das Treffen der Königinnen

Im Zentrum der Episode stand das Treffen in der Drachengrube der Königinnen: Während Cersei (Lena Headey) mit ihrem Gefolge, Euron Graufreud, Jaime Lennister, Bronn, dem Berg und Qyburn auf ihrer Tribüne Platz nimmt, lässt Daenerys (Emilia Clarke) auf sich warten. Nachdem ihre Unbefleckten und Dothraki vor Königsmund aufmarschiert sind, ist nichts von der Drachenmutter zu sehen.

Jon Schnee (Kit Harington), Tyrion (Peter Dinklage), Ser Davos, der Hund, Varys und Theon Graufreud finden sich in der Grube ein. Und Daenerys bekommt dann ihren großen Auftritt auf Drogon, der sie dorthin fliegt. Nach diesem beeindruckenden Anblick wird die Diskussion über den Waffenstillstand von harten Fronten geprägt. (Weiterlesen: Wie verläuft der Treffen der Clegane-Brüder in der Drachengrube?)

„Game of Thrones“ Staffel 7: Der Zombie bringt die Wende

Cersei will natürlich nicht ihre Truppen abziehen, erst der Anblick des Untoten bringt sie zum Umdenken. Doch es gibt eine Bedingung für ihren Waffenstillstand: Jon soll im Norden bleiben und sich nicht in den Kampf zwischen ihr und Daenerys einmischen. Treuherzig wie Jon so ist, enthüllt er, dass er sich Daenerys verpflichtet hat. Cersei rauscht beleidigt von dannen, der Waffenstillstand ist in weite Ferne gerückt.

„Game of Thrones“ Staffel 7: Tyrion überzeugt Cersei

Tyrion begibt sich deshalb auf eine Selbstmordmission: Er redet mit Cersei und überzeugt sie schließlich davon, ihre Truppen nicht nur zurückzuziehen, sondern sogar in den Norden als Verstärkung zu schicken. Lennisters kämpfen mit Starks Seite an Seite? Merkwürdig, dass alle ihr das abkaufen.

Selbst Jaime, er macht die Truppen abmarschbereit, bis Cersei ihn stoppt. Alles ist nur eine Finte: Sie will in Königsmund abwarten, wer im Norden gewinnt. Jaime ist fassungslos, dass er seinen Eid brechen und die Truppen zurückhalten soll. Cersei wirft ihm Hochverrat vor, kann ihn aber doch nicht vom Berg töten lassen. Jaime flieht aus Königsmund – schließt er sich in Staffel 8 Jon und Daenerys an?

„Game of Thrones“ Staffel 7 Finale: Sind die Graufreuds alle Feiglinge?

Beim Treffen in der Drachengrube macht Euron Graufreud Theons Flucht nach: Der Untote versetzt ihn laut eigener Aussage so in Angst und Schrecken, dass er sich mit seiner Flotte auf die Eiseninseln zurückziehen will. Dort will er die Invasion der Weißen Wanderer abwarten bis der Winter vorbei ist. Denn die Zombies können ja nicht schwimmen. Ein weiser Rat, den er auch Daenerys gibt.

Wer nun glaubt, alle Graufreuds sind Feiglinge, irrt: Eurons Abfahrt gehört zu Cerseis List. Er soll in Essos die Goldene Kompanie abholen, 20.000 Söldner, die Cersei als Verstärkung angeheuert hat. Dabei ist es Euron wohl egal, dass er vor Theon als Feigling dasteht.

Theon hingegen hat neuen Mut gefunden: Nachdem er seine letzten verbliebenen Getreuen auffordert, seine Schwester Asha aus Eurons Klauen zu befreien, wird sein Mut stark angezweifelt. Angestachelt von einer beeindruckend gespielten Szene zwischen ihm und Jon über Ehre prügelt er sich mit dem Anführer seines Trupps, der ihn weiter als Feigling beschimpft. Letztlich siegt Theon und zieht von dannen, um seine Schwester zu retten.

„Game of Thrones“ Staffel 7: Jon und Daenerys

Diese beiden, der Drache und der Wolf, werfen sich nicht nur weiter heißblütige Blicke zu, am Ende der Episode landen sie (endlich) im Bett. Doch ihre leidenschaftliche Nacht bleibt nicht unbemerkt: Tyrion steht im Dunkeln vor ihrer Tür und blickt sorgenvoll – ist er eifersüchtig? Denn er weiß nichts von den Erkenntnissen, die Bran und Sam (er ist endlich auf Winterfell angekommen) zu Jons Eltern zusammentragen. (Weiterlesen: Was hat die Enthüllung um Jon Schnee zu bedeuten?)

„Game of Thrones“ Staffel 7: Geheimnis um Jons Eltern gelüftet

Wie viele Fans schon vermutet haben, ist Jon nicht der Bastard von Ned Stark, sondern der Sohn von Rhaegar Targaryen und Lyanna Stark. Rhaegar ist Daenerys älterer Bruder, Lyanna die Schwester von Ned Stark. Jons richtiger Name ist Aegon. Er wurde nicht unehelich gezeugt, Rhaegar und Lyanna haben noch geheiratet. Die Ehe von Rhaegar mit Elia Sand wurde annulliert. Damit ist Jon der wahre Erbe des Eisernen Throns, noch vor Daenerys. Und, nun ja, ihre Nacht geht damit in die zweite Inzest-Liebesgeschichte von „Game of Thrones“ ein: Sie ist Jons Tante. Aber bei den Targaryens ist Inzest nichts Ungewöhnliches.

„Game of Thrones“ Staffel 7: Der Zombiedrache kommt!

Doch keine Angst, „Game of Thrones“ verkommt nicht zu einer Romantikserie: Im Norden stehen die Weißen Wanderer und die Untoten vor der Mauer, genauer gesagt, vor Ostwacht. Rückblick: Das passiert in Folge 5 „Ostwache“ der siebten Staffel von „Game of Thrones“

Dort befinden sich auch Tormund und Beric Dondarrion. In geschützter Höhe, so denkt man, der Mauer können die Zombies ihnen ja nichts anhaben. Bis der Nachtkönig selbst erscheint, auf dem Rücken des untoten Drachen Viserion.

Wer sich seit der letzten Folge gefragt hat, ob Viserion als Zombiedrache Feuer spucken kann: Nicht ganz, es ist blau, hat aber eine verheerende Wirkung – die Mauer bricht zusammen. Viele Wildlinge kommen dabei ums Leben, es scheint aber, dass Tormund und Beric sich gerade noch retten konnten.

Das Finale der siebten Staffel von „Game of Thrones“ endet damit, dass die Untoten die Mauer passieren und angeführt vom Drachen in den Norden einfallen. Ein fieser Cliffhanger, denn bislang weiß niemand, wann die achte und letzte Staffel von „Game of Thrones“ ausgestrahlt wird. Aber auch ein furioses Ende für eine rasante Staffel, die einigen Fans zu schnell voranschritt, andere fanden die Action genau richtig. An Action mangelt es der letzten Folge, aber die guten Dialoge und Entwicklungen machen das wieder wett.

Die letzte Folge der siebten Staffel von „Game of Thrones“ wird am Montag, 28. August 2017, auf Sky Atlantic ab 20.15 Uhr ausgestrahlt und steht auf Abruf bereit. Folge 7, „Der Drache und der Wolf“, ist 77 Minuten lang.



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