TV Kritik zum ZDF neo-Talk Auf Achse mit Kessler: „Sitzheizung gibt‘s nicht“ – Tiefe auch nicht

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In „Sitzheizung gibt’s nicht“ plaudert Michael Kesser (rechts) mit seinen Gästen wie Bastian Pastewka über Anekdoten aus dem Privatleben – die Gespräche bleiben oberflächlich. Foto: André Beckersjürgen/ZDFIn „Sitzheizung gibt’s nicht“ plaudert Michael Kesser (rechts) mit seinen Gästen wie Bastian Pastewka über Anekdoten aus dem Privatleben – die Gespräche bleiben oberflächlich. Foto: André Beckersjürgen/ZDF

Osnabrück. So richtig weiß man gar nicht, was diese Sendung von einem will. ZDF neo zeigt ab Donnerstag, 22.15 Uhr, jede Woche „Sitzheizung gibt‘s nicht“.

Komiker Michael Kesser sammelt Promis mit einem abgestimmten Automobil ein. So wird in Folge eins Bastian Pastewka als Fan von Louis de Funès im Citroen DS abgeholt. Annette Frier darf im VW-Käfer sitzen, ihrem ersten Auto. Als mobiles Talkformat chauffiert Kessler seine Gäste und macht halt im Burger-Restaurant oder zum Schuhe shoppen.

Bis dahin keine schlechte Idee. Den Gesprächen zwischen Kessler und Beifahrern fehlt leider Tiefe und Substanz. Es wirkt wie eine erzwungene Plauderei über irgendwelche privaten Anekdoten, den Gesprächspartnern gelingt es nicht wirklich, interessante Themen einzubringen. Die Aufmerksam hält nicht lange an.

Nette private Viertelstunde

Wahrscheinlich ist genau das in dieser lockeren, zumindest scheinbar privaten Viertelstunde gewollt. Themen von Tiefe wie in anderen Talkshows bleiben offensichtlich bewusst außen vor. Wer Fan der Gäste wie Cordula Stratmann, Carolin Kebekus oder Tim Mälzer ist, der kann so einmal ein paar nette Minuten mit den Fahrgästen verbringen. Nicht mehr und nicht weniger.

Sitzheizung gibt‘s nicht. ZDF neo, Donnerstag, 10. August 2017, 22.15 Uhr

Wertung: 3 von 6 Sternen


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