TV-Programm am Samstag Streifzug durch die Evolution: „Der Mensch von Morgen“

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Osnabrück. Grimme-Preisträger Tom Theunissen begibt sich in seiner Dokumentation „Der Mensch von Morgen“ (Arte, Sa., 22.00 Uhr) auf eine breit angelegte Spurensuche.

Als Urmensch Lucy vor mehr als drei Millionen Jahren das Zeitliche segnete, war sie vielleicht bereits ein Opfer der eigenen Evolution. Auf dem langen Weg des Entwicklungsprozesses vom Affen zum Menschen sei unsere älteste bekannte Vorfahrin laut Meinung einiger Forscher von einem Baum zu Tode gestürzt. Trotz dieser und weiterer Ungeschicklichkeiten, die im Laufe der Jahrmillionen mit der Menschwerdung einhergingen, verkündet die Dokumentation „Der Mensch von Morgen – Ein evolutionärer Reisebericht“ auch gute Nachrichten. Die beste lautet, dass der Mensch nicht mehr Teil der Nahrungskette sei. Na ja, meistens zumindest.

Grimme-Preisträger Tom Theunissen begibt sich in seiner essayistisch gehaltenen Dokumentation über die Zukunft der Gattung Mensch auf eine breit angelegte Spurensuche. Dazu befragt er nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Informatiker und Kunsthistoriker. Hat der Mensch nun wirklich die höchste Sprosse seiner Entwicklungsleiter erreicht? Steckt er in einer Sackgasse? Oder schafft er sich sogar selber ab, indem er künstliche Intelligenz kreiert, die „schlau genug ist, uns hinter sich zu lassen“? Ein interessanter Streifzug, der zwar Fragen anstelle von Antworten hinterlässt, aber auch Neugierde.

Wertung: 4 von 6 Sternen.


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