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Die Sender nehmen Abschied Bloch, Der Dicke, Talk-Klassiker: Sonderprogramm zum Tod von Dieter Pfaff


Osnabrück. Nach dem Tod des Schauspielers Dieter Pfaff ändern mehrere Fernsehsender ihr Programm. Von heute bis zum kommenden Mittwoch zeigen die Öffentlich-Rechtlichen alte und neue Folgen von „Bloch“, „Der Dicke“ und Pfaffs Talk-Auftritten bei „Inas Nacht“ und den „Talkshow Classics“.

Der WDR zeigt am heutigen Mittwochabend, 6. März, um 22.15 Uhr die Wiederholung „Bloch – Tod eines Freundes“. Schon im Titel schlägt die Folge den traurigen Bogen zur Todesnachricht des Schauspielers. Mancher Zuschauer wird zusammenzucken, wenn Dieter Pfaff in dem Film mit einem Arm voller Kreuze durchs Bild eilt.

Der NDR wird nach eigenen Angaben heute, 6. März, um 22 Uhr erneut eine „Heimatgeschichte: Das Erbe von Greetsiel“ ausstrahlen. Am Donnerstagabend, 7. März, 22 Uhr können die Fernsehzuschauer Pfaff im NDR noch einmal in „Unser Pappa – Herzenswünsche“ sehen.

Das ZDF erinnert am Donnerstag, 7. März, um 0.45 Uhr mit „Sperling und die Katze in der Falle“ an den beliebten Schauspieler und am Freitag, 8. März, um 23.30 Uhr mit der Krimikomödie „Balthasar Berg – Sylt sehen und sterben“. Freitagnacht gibt es im NDR eine Wiederholung von „Inas Nacht“ und „Talkshow Classics“ mit Pfaff. Die ARD zeigt am Donnerstag, 7. März, statt „Donna Leon“ zwei Folgen der Serie „Der Dicke“ aus dem Jahr 2012: „Blinder Eifer“ und „Unter Verdacht“. Um 21.45 Uhr folgt ein viertelstündiges „Beckmann spezial“ mit Ausschnitten von Gesprächen mit Dieter Pfaff aus den Jahren 2003 und 2007.

Am nächsten Mittwoch, 13. März, zeigt das Erste mit „Das Labyrinth“ turnusgemäß eine neue Folge der beliebten Serie „Bloch“, in der Pfaff einen Psychotherapeuten verkörperte. In der aktuellen Folge bekommt Bloch es mit einem verzwackten Fall von häuslicher Gewalt zu tun. Zunächst bittet der Versicherungsmathematiker Jens um Hilfe, weil er in unkontrollierten Wutanfällen seine Freundin Andrea schlägt – das ist umso brisanter, als die Frau ein Kind erwartet. In Paarsitzungen kommen Bloch allerdings Zweifel – nicht nur an der Schwangerschaft. Andreas manipulatives Verhalten lässt auch die Opfer-Täter-Konstellation in der Beziehung in einem neuen Licht erscheinen. Auch in der Partnerschaft des Therapeuten steht nicht alles zum Besten: Seine Frau geht fremd – und als Bloch von Andrea wegen sexueller Übergriffe beschuldigt wird, zeigt auch das Vertrauen seiner Partnerin Risse. Erst die Entdeckung eines Traumas aus Andreas Kindheit hilft, die verworrene Lage aufzuklären. Der Psychokrimi unter Regie von Dror Zahavi glänzt durch Star-Besetzung: Als emotional verstricktes Paar sind Devid Striesow und Brigit Minichmayr zu sehen. (mit dpa)

Hier geht es zum Nachruf auf Dieter Pfaff.


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