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Wer ist die neue Bachelorette? Bachelorette 2017: Nicht die! Jessica Paszka ist die Neue


Berlin. Bitte nicht die! Jessica Paszka ist die „Bachelorette 2017“. Das meldet RTL zwei Wochen vor dem Start der vierten „Bachelorette“-Staffel.

Jessica Paszka wird die „Bachelorette 2017“. Ab dem 14. Juni zeigt RTL, wie die ehemalige „Bachelor“-Kandidatin nun selbst 20 hilflose Bewerber durch sieben gnadenlose Nächte der Rose treibt. (Jede Rose, jede Träne, jeder Tropfen Amarula: Alles zur Bachelorette 2017 im Blog)

Bachelorette 2017: Die Kandidaten im Porträt

Jessica Paszka wird die „Bachelorette 2017“

Zwei Wochen vor Sendestart vermeldet RTL den Namen der „Bachelorette 2017“: Mit Jessica Paszka tritt eine Frau an, der das Treiben in der Liebesvilla nur allzu vertraut ist – weil sie 2014 selbst als Kandidatin um den Bachelor Christian Tews geworben hatte. In der vierten Staffel der Show hat sie fünf von acht Folgen durchgehalten; im Finale siegte damals Katja Kühne. Zu Ruhm kam aber vor allem die Zweitplatzierte Angelina Heger.

Doch auch Jessica Paszka hat sich seit ihrem „Bachelor“-Auftritt als feste Größe im TV-Trash etabliert. Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn ist der Auftritt bei „Promi Big Brother 2016“, wo sie es bis auf den fünften Platz geschafft hatte. (Niklas aus Lingen wirbt um die „Bachelorette“ – und sieht sich jetzt schon im Abstiegskampf)

Was schreibt RTL über Jessica, die „Bachelorette 2017“?

„Ein bisschen femme fatale, eine ordentliche Prise Lady, dazu eine große Portion bester Kumpel“ – so definiert RTL das Rollenprofil der neuen Bachelorette Jessica Paszka.

Der Pressetext beschreibt die 27-Jährige als Frau, bei der „Glamour und Bodenständigkeit“ sich nicht ausschließen, als Familienmenschen, als stark und unabhängig, selbstbewusst, aber auch sensibel. Und nach drei einsamen Jahren, heißt es, ist Jessica nun bereit, sich endlich zu verlieben und eine Familie zu gründen. Und wo ginge das besser als bei der „Bachelorette“? (Bachelorette 2017: Alle Fakten zur Show)

Wer ist die Bachelorette Jessica Paszka wirklich?

Tatsächlich stellt RTL das Licht der neuen Bachelorette unter den Schatten. Denn eins ist Jessica Paszka ja auch noch: ein Vollprofi des Reality-TVs. Seit sie in der fünften Folge ihrer „Bachelor“-Staffel ausgeschieden ist, drängt der „einfühlsame Single“ (RTL) vor die Kamera. Als Erstes produzierte sie mit Menowin Fröhlich eine Single. Textprobe: „Wir wollen tanzen, trinken, feiern und das hemmungslos.“

RTL beschreibt Jessica nicht ohne Grund als „sympathisches Energiebündel“ und hat unübersehbar die richtige Chefin für ein Format gefunden, dessen Treibstoff der Sahnelikör Amarula ist. Nach dem Ausflug in die Welt der Musik bleibt Jessica Paszka dem Fernsehen treu: Auf ihre Teilnahme am „Perfekten Promi Dinner“ folgt eine Episode bei „mieten, kaufen, wohnen“.

Dass Jessica es nun bis zur Bachelorette geschafft, hat vor allem diesen Grund: Sie ruht sich auf ihrem Hintern nicht aus, sondern macht mit ihm Karriere: Nachdem „taff“ ihre chirurgische Gesäßvergrößerung gefilmt hat, ist Jessica reif für die große Bühne: Mitsamt einem nagelneuen „Brazilian Butt“ als Luxusgegenstand zieht sie 2016 bei „Promi Big Brother“ ein. (Metal-Musiker bei der Bachelorette 2017: Ist David nur ein Bluff-Kandidat?)


Jessica Paszka: Dank „Promi Big Brother“ auch mit 20 Lovern nicht überfordert

Im Trailer zur „Bachelorette 2017“ erweisen sich viele Kandidaten als unangenehm prüde; eine polygame „Bachelorette“, sagen gleich mehrere, kommt für sie nicht infrage. Die Ernennung von Jessica Paszka zur Herrin im Hause erscheint da als hochexplosiv. Bei „Promi Big Brother“ hat sie jedem dritten der zwölf Bewohner schöne Augen gemacht – und mit Ben Tewaag, Mario Basler, dem Ringer Frank Stäbler und sogar mit Zuhälter Marcus von Anhalt rumpoussiert.

Den auch von RTL beschworenen „Sexappeal“ bewies Jessica Paszka, als sie sich in einer Intensität duschte, die jeden Hautarzt zur Verzweiflung treiben musste. Bilder für die Ewigkeit lieferte sie gleich zu Beginn der „Big Brother“-Staffel, als sie den Schritt des Transgender-Faktotums Edona James bestaunte und ihr im Gegenzug das gestraffte Gesäß zum Befühlen hinhielt.

„Ich bin sehr weiblich und ladylike“, sagt Jessica in der Mitteilung zur „Bachelorette“-Inthronisierung. „Aber wer mich kennt, weiß, dass ich für jeden Spaß zu haben bin.“ Wer wollte da widersprechen. (Jessica Paszka: So wüst war ihre Zeit bei „Promi Big Brother“)

Radikale Neukonzeption: Was bedeutet Jessica als „Bachelorette 2017“?

Mit dem Engagement von Jessica Paszka wird die „Bachelorette“ in der vierten Staffel völlig neu definiert. Anna Christiana Hofbauer, die vorletzte „Bachelorette“, hatte 2014 noch alle überrascht, als sie mit ihrem Sieger Marvin Albrecht hartnäckig zusammenblieb. Die Beziehung hatte zukünftigen Teilnehmern der „Bachelor“-Formate neue Perspektiven eröffnet: Ganz offensichtlich eignet sich die Show nicht nur als Sprungbrett für Solokarrieren am DJ-Pult, sondern auch für eine Karrieregestaltung im Team. Hofbauer und Albrecht erreichten mit ihrer öffentlichen Liebe jedenfalls eine intensive Medienpräsenz und wurden gern gemeinsam gebucht, etwa für die RTL-Tanzshow „Stepping out“, die die zwei sogar gewannen.

Mit Jessica Paszka kommt nun der Rollback. Eine Frau, die das Kuppelformat als seriellen Arbeitgeber nutzt, dürfte selbst bei den vom Prosecco verwirrten „Bachelor“-Fans nicht mehr als treue Liebende durchgehen. (Hahaha! Das steht in der Stellenausschreibung zur „Bachelorette 2017“!?)



„Der Bachelor“ und „Die Bachelorette“ sind Partnervermittlungsshows, die Liebe als grausamen Selektionsprozess definieren. Die geistesgeschichtlichen Wurzeln des Formats liegen im Sozialdarwinimus, die programmgeschichtlichen in den USA, wo schon über 20 Staffeln zu sehen waren. In Deutschland hat RTL dem ersten Bachelor 2003 seine Kandidatinnen zugeführt, die erste Bachelorette wurde 2004 verkuppelt. „Der Bachelor“ lief im Frühjahr 2017 in der siebten Staffel. Im Sommer folgt die vierte Staffel der „Bachelorette“: Am 14. Juni 2017 startet Jessica Paszka als erste Promi-Bachelorette ihre Partnersuche.

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