Sympathischer Familienfilm im ZDF Sechste Verfilmung „Lotta & der Ernst des Lebens“

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Osnabrück. Mit „Lotta & der Ernst des Lebens“ gelingt dem ZDF (Do., 20.15 Uhr) ein zeitgemäßer Familienfilm mit Figuren aus Annegret Helds Roman „Die letzten Dinge“.

Berlin! Lotta Brinkhammer ( Josefine Preuß), die eher durch Zufall über ein Praktikum als Pflegerin in den Arztberuf gestolpert ist, hat es scheinbar geschafft. Sie praktiziert jetzt in einer kleinen Arztpraxis, wo sie es schon bald mit einem mutmaßlichen Hypochonder (Jürgen Tarrach) zu tun bekommt. Doch richtig wunschgemäß verläuft der Einstand in der großen Stadt nicht. Einweihungsparty? Da hat der gemeine Berliner wohl etwas Besseres zu tun. Auch Lottas Tochter bekommt als „Lilo aus Schwielow“ erst einmal den Spott ihrer Mitschüler zu spüren. Dann verliebt sich Lotta auch noch zu allem Überfluss. Geht’s noch?

In der nunmehr sechsten Verfilmung nach „Motiven“, genauer: Figuren des Romans „Die letzten Dinge“ von Annegret Held macht die sympathische Titelfigur einen kleinen Adoleszenzsprung. Elternabend, der Versuch, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen und andere Tücken des Alltags fressen Zeit und Energie. Damit auch Spannung aufkommt, hat das Drehbuchduo Sebastian Orlac und Kerstin Schütze gleich zwei dramatische Situationen in die Handlung eingebaut, die von Regisseur Florian Gärtner ohne unnötige Übertreibungen umgesetzt wurden. Ein gelungener Familienfilm auf der Höhe unserer Zeit.

Wertung: 4 von 6 Sternen.


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