TV-Programm am Donnerstag Was die Deutschen fürchten: Doku „German Angst“

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Wovor haben die Deutschen Angst? Antworten gibt Ortwin Renn, Risikoforscher am IASS Potsdam. Foto: ZDF/Robert CöllenWovor haben die Deutschen Angst? Antworten gibt Ortwin Renn, Risikoforscher am IASS Potsdam. Foto: ZDF/Robert Cöllen

Osnabrück. Unterhaltsam gehen Gregor Streiber und Frank Aischmann in ihrer Doku „German Angst“ dem „Bedenkenträgertum“ auf den Grund am 6. April, 20.15 Uhr, 3Sat.

Der Kabarettist Hagen Rether führt die Angst der Deutschen hin und wieder mit einem Vergleich vor: So sei bei uns die Angst sehr hoch, bei einem islamistischen Terroranschlag ums Leben zu kommen. Dabei sei die Zahl derjenigen höher, die sich zu Tode trinken. Und so fragt er spöttisch: „Haben Sie Angst vor Riesling?“

Ernsthafter, aber fast ebenso unterhaltend gehen Gregor Streiber und Frank Aischmann in ihrer Dokumentation „German Angst“ der Sache auf den Grund. Sie nähern sich Themen, gegen die Deutsche demonstrierten, wie gegen die Nutzung von Atomkraft. Das vergleichen sie mit Reaktionen im Ausland – beispielsweise Frankreich, wo mehr Atomkraft genutzt und weniger protestiert wird – und befragen Experten. Dazu gehören die Journalistin Sabine Bode oder der Risikoforscher Ortwin Renn. Herausgekommen ist ein sehenswerter Film, der noch eine andere Perspektive vor Augen führt, die Bedenkenträger als besonders klug darstellt: Die haben sich nämlich bereits in Urzeiten besser gegen Gefahren geschützt – und dadurch überlebt. Anders als ihre Verwandten, die die Gefahr suchten.

Im Anschluss an die Dokumentation, um 21 Uhr, diskutiert Gert Scobel zum Thema „Die hysterische Gesellschaft“.


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