zuletzt aktualisiert vor

Kim attackiert Honey Dschungelcamp 2017: Kim vs. Honey - Nichts außer scheiße sein


Berlin. Dschungelcamp 2017: Kim Hnizdo feuert zurück. Die GNTM-Siegerin findet unmissverständliche Worte zum Einzug ihres Ex-Freundes Honey Keen bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“.

Im Dschungelcamp 2017 ist Alexander Honey Keen auf dem besten Weg, Larissa Marolts Rekord von acht Dschungelprüfungen in Folge zu brechen. Offenbar wollen die Zuschauer ihn bestrafen. Eine davon ist seine Ex-Freundin Kim Hnizdo. Bei „Spiegel TV“ ließ die GNTM-Siegerin keinen Zweifel daran, was sie von Honeys RTL-Ruhm hält. 

Honey? Nichts geleistet außer scheiße sein

Eine der wichtigsten journalistischen Kompetenzen von „Spiegel TV“ besteht darin, das Publikum von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ abzufischen. Nach Tag 3 im Dschungelcamp gelang dem Format dabei ein Scoop: Die Enthüller aus Hamburg haben Kim Hnizdo, Ex-Freundin des Kandidaten Alexander Honey Keen, beim Spazieren abgepasst und ihre Meinung zur Show erfragt. „Es ist auf jeden Fall total komisch für mich, dass Alex jetzt ins Dschungelcamp geht“, sagte die GNTM-Siegerin. „Das sind ja alles Leute, die man vorher mal gekannt hat.“ Ihr Ex-Freund dagegen habe bislang nicht viel vorzuweisen. Hnizdo: „Alex hat ja wirklich nichts jemals in der Öffentlichkeit gemacht - außer dass er bei GNTM scheiße zu mir gewesen ist. Und ich war sehr überrascht, dass es mittlerweile schon reicht, so was zu machen, um ins Dschungelcamp zu kommen.“ (Steht jetzt Honey im Pass? Wieso Alexander Keen seinen Namen änderte)

Julian F. M. Stoeckel: Honey ist der Nicht-Star in Potenz

Um Honeys Demütigung perfekt zu machen, nutzten die „Spiegel TV“-Rechercheure dann auch noch ihre guten Kontakte zum Klientel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“, um seinen Rang von einem Ex-Dschungelcamper einordnen zu lassen. „Eigentlich ist er der Freund einer Person, die auch kein Star ist und in einem Format war, das sie nicht zum Star gemacht hat“, sagt Julian F.M. Stoeckel über Honey Keen - und verpackt seinen Befund in einen kniffligen Gedanken: „Er ist der Nicht-Star vom Nicht-Star.“ Immerhin hat Stoeckel am eigenen Beispiel gelernt, dass im Dschungelcamp auch aus einem No-Name-Kandidaten noch was werden kann: Honey könne „durch dieses Format jetzt zum Star werden. Das ist seine - vielleicht sogar historische - Chance, es zu schaffen.“ Er selbst, so Stoeckel, würde ohne seine Teilnahme an der achten Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ schließlich auch immer noch Shampoo-Flaschen im Drogerie-Markt einsortieren. (Sonja Zietlow remt sich mit Eigenblut ein: So reagiert sie im Dschungelcamp 2017 auf die „Bild“-Enthüllung)

Von GNTM ins Dschungelcamp: Honeys Vorgeschichte

Tatsächlich beschränkte sich Honeys Ruhm bis vor Kurzem auf einige Model-Shoots und den Titel des Mister Hessen. Erst sein Auftritt als Kims Freund bei GNTM positionierte ihn als „Man you love to hate“. Nach seiner herzlosen Reaktion auf einen von Kim beweinten Kurzhaarschnitt machte er dann auch noch Witze über ein Oben-ohne-Foto, das „Bild.de“ von seiner Freundin gebracht hatte. Vor seinem Besuch in der Model-Villa hat der spätere Dschungelcamper schließlich so offensiv die Werbetrommel gerührt, dass die Episode ein deutliches Quotenhoch erlebte. (Bachelor 2017: RTL präsentiert die ersten Kandidatinnen)



„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ läuft im Frühjahr 2017 in der elften Staffel. Als RTL das Dschungelcamp 2004 zum ersten Mal in Deutschland präsentierte, protestierten Tierschützer und Menschenrechtler gleichermaßen. Inzwischen ist das Format so etabliert, dass selbst konservative Medien täglich berichten, wenn RTL 16 Tage lang die Nöte von Promis im australischen Dschungel zusammenschneidet. 2011 war das Dschungelcamp für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, 2013 sogar für den Grimme-Preis. RTL fährt mit der Event-Programmierung in täglicher Ausstrahlung regelmäßig gute Quoten ein: Mit bis zu 9,04 Millionen Zuschauern (Finalsendung des Jahres 2011) erreicht „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ Zahlen in der Größenordnung des „Tatort“ – und das, obwohl die Show in der Regel erst gegen 22.15 Uhr beginnt. Sechs Staffeln lang hat Sona Zietlow das Dschungelcamp mit Dirk Bach moderiert; nach dessen Tod übernahm Daniel Hartwich im Jahr 2013 den Posten. Die Kandidaten der elften Staffel sind Nicole Mieth, Markus Majowski, Fräulein Menke, Hanka Rackwitz, Gina-Lisa Lohfink, Kader Loth, Thomas Häßler, Marc Terenzi, Florian Wess, Alexander „Honey“ Keen, Jens Büchner, Sarah Joelle Jahnel.

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN