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Honey beste GNTM-Clips Dschungelcamp 2017: Warum ließ Honey seinen Namen ändern?


Berlin. Wen lässt RTL mit Alexander Keen nur ins Dschungelcamp 2017: „Honey“ war bei GNTM der Mann, den man mit Freuden hasst, der Macho mit dem Babyface. Alle Fakten zu Honey und seine schönsten GNTM-Clips im Porträt.

Einer der faszinierendsten Kandidaten im Dschungelcamp 2017 ist Alexander Honey Keen. Vom Mister Hessen wurde er zur besten Nebenfigur der GNTM-Geschichte. Was macht diesen Mann so unwiderstehlich? Alle Fakten und die besten Honey-Clips. (Nichts geleistet außer scheiße sein: Kim ätzt gegen Dschungelcamper Honey)

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Gestatten, Kühn! Alexander ist weder als Honey noch als Keen geboren

Seit Alexander Keen als Kim Hnizdos Freund bei GNTM auftauchte, kennt die Welt ihn unter dem Kosenamen, den die spätere Siegerin ihm verpasste: Honey. Tatsächlich ist weder Honey noch Keen der Name, unter dem Alexander geboren wurde. Keens Homepage ist zu entnehmen, dass er ursprünglich schlicht Kühn hieß und den Namen Keen nur angenommen hat, weil er sich ohne Umlaut international besser vermarkten kann. Dr. Bob wird es ihm danken. Darf Gina-Lisa sich im Dschungelcamp zu ihrem Prozess äußern? Das sagen RTL und ein Jurist


Von GNTM ins Dschungelcamp 2017: Honey, der Macho mit dem Babyface

Als seine Freundin Kim ihr abgeschnittenes Haar weinte, bestärkte Honey ihre Selbstzweifel, statt zu trösten. Als di e „Bild“ ein Oben-ohne-Foto von Kim ins Netz stellte, lachte er. Dieser Mann weiß, wie man sich im Mädchen-Format GNTM als „Man you love to hate“ positioniert. Honeys unschlagbare Wirkung liegt aber gerade in den faszinierenden Widersprüchen begründet. So wie seinen gestählten Leib ein sanftes Babyface krönt, so verbindet sich auch sein Machismo mit einer enormen Naivität. Wann immer Honey auf Kims Gefühlen herumtrampelte, schien mehr Gefallsucht als Grausamkeit dahinterzustecken. In seinen kühnsten Momenten wagte er sich sogar an einen Flirt mit Heidi Klum. Der Kindmann und die Eiskönigin – allein für dieses mediale Harakiri hat Honey sich das Ticket ins Dschungelcamp 2017 verdient. (Neue Regeln, alte Rechnungen: Alles zum Dschungelcamp 2017 lesen Sie in unserem Blog)

Rekord-Quote dank Honey: der Triumph des Selbstvermarkters

„Freut euch auf die nächste Folge. Da wird‘s noch mal richtig abgehen und ich werde ein paar Macho-Sprüche raushauen“, jubelte Honey vor der GNTM-Episode, in der er selbst zur Model-Villa reisen durfte. „Ich werde sehr aktiv sein. Die Crew von Pro Sieben hat sich natürlich gefreut, dass endlich mal jemand am Set ist, der Gas gibt.“ Als Honey Keen das im Sat.1-Frühstücksfernsehen ankündigte, hatten er und Kim schon Schluss gemacht. Die Beziehung mit dem Publikum aber steuerte erst auf ihren Höhepunkt zu. Nachdem Honey eine Woche bei „taff“ und „red“ mit Interviews omnipräsent war, erreichte seine GNTM-Folge dann satte 20,3 Prozent der werberelevanten Zuschauer. Jeder Fünfte zwischen 14 und 49 Jahren sah zu. Das ist seit Jahren der höchste Marktanteil der Pro-Sieben-Show. Wen interessiert da noch, ob Honey wirklich so ein Trottel ist. Oder einfach nur bauernschlau genug, um eben das zu tun, was „die Crew von Pro Sieben freut“. (Pfau oder Fake: Wie echt ist die Selbstmontage von Alexander Honey Keen?)

Honeys Beziehungsstatus: Single mit Kind

Weil Honey sich in der Beziehung zur späteren GNTM-Siegerin Kim Hnizdo so wunderbar unempathisch gezeigt hat, wird er bis heute vor allem als Ex-Freund des Models wahrgenommen. Weniger bekannt ist, dass Keen bereits eine fünfjährige Ehe hinter sich hat – aus der das Männermodel als Vater eines Sohnes hervorgegangen ist. (Dschungelcamp 2017 im Netz: Wo geht‘s zum Livestream und ganzen Folgen von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“?)


„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ läuft im Frühjahr 2017 in der elften Staffel. Als RTL das Dschungelcamp 2004 zum ersten Mal in Deutschland präsentierte, protestierten Tierschützer und Menschenrechtler gleichermaßen. Inzwischen ist das Format so etabliert, dass selbst konservative Medien täglich berichten, wenn RTL 16 Tage lang die Nöte von Promis im australischen Dschungel zusammenschneidet. 2011 war das Dschungelcamp für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, 2013 sogar für den Grimme-Preis. RTL fährt mit der Event-Programmierung in täglicher Ausstrahlung regelmäßig gute Quoten ein: Mit bis zu 9,04 Millionen Zuschauern (Finalsendung des Jahres 2011) erreicht „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ Zahlen in der Größenordnung des „Tatort“ – und das, obwohl die Show in der Regel erst gegen 22.15 Uhr beginnt. Sechs Staffeln lang hat Sona Zietlow das Dschungelcamp mit Dirk Bach moderiert; nach dessen Tod übernahm Daniel Hartwich im Jahr 2013 den Posten. Die Kandidaten der elften Staffel sind Nicole Mieth, Markus Majowski, Fräulein Menke, Hanka Rackwitz, Gina-Lisa Lohfink, Kader Loth, Thomas Häßler, Marc Terenzi, Florian Wess, Alexander „Honey“ Keen, Jens Büchner, Sarah Joelle Jahnel.

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