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Ich bin ein Star, holt mich hier raus Fräulein Menke: NDW-Star mit Psychiatrie-Erfahrung


Osnabrück. Sie sang einst über „Hohe Berge“, nun geht Fräulein Menke ins Dschungelcamp. Sonja Zietlow kennt die Sängerin jedoch schon aus einer anderen Show.

Über 30 Jahre ist es her, dass Fräulein Menke alias Franziska Menke mit ihren Titeln „Hohe Berge“ und „Tretboot in Seenot“ in die deutschen Single-Charts kam. Durch die Lieder wurde Menke eine der bekanntesten Sängerinnen der „Neuen Deutschen Welle“. Allerdings zog sie sich schon Mitte der 1980-er Jahre ins Privatleben zurück und bekam zwei Kinder. („Ich bin ein Star – Holt mich hier raus 2017“: Alle Fakten zur Show im Dschungelcamp-Blog)

Bekannt ist Menke auch durch diverse Werbe-Jingles, wie die für den Schnaps Berentzen, für den sie „Komm zu uns, komm rauf aufs Land ...“ sang. Im Jahr 1997 traf Franziska Menke schon einmal vor der Kamera auf Sonja Zietlow: In der Talkshow „Sonja“ sprach sie zum Thema „Ich will ein Schlagerstar werden“.

Nebenjob bei UPS, Einweisung in die Psychiatrie

Später versuchte sie sich an mehreren Comebacks, ihr Erfolg aus den frühen 80-er Jahren sollte sich jedoch bis jetzt nicht wiederholen. Stattdessen gibt sie noch Konzerte mit anderen NDW-Stars, spielt Theater und bessert ihr Auskommen mit Fahrten für den Paketdienstleister UPS auf. (Franziska Menke auf Facebook)

Im Jahr 2014 ließ sich die Sängerin in die Psychiatrie einweisen, nachdem sie zuvor mit wirren Posts bei Facebook für Aufsehen gesorgt hatte. Und nicht nur da. Der „Bild“ sagte sie: „Es gibt Menschen, die mich umbringen wollen. Ich verlasse das Haus nur noch mit Perücke. Mein Telefon wird abgehört.“ Nach ihrer Entlassung drei Wochen später ging es ihr nach eigenen Angaben wieder besser. Wie es zum Zusammenbruch kam, wird sie sicher im Dschungelcamp 2017 erzählen. (Weiterlesen: Wer sind die Kandidaten bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“?)

Das passiert sonst noch mit Fräulein Menke im Dschungelcamp

Prognose Nummer 1: Es wird ein Bonding mit Hanka Rackwitz geben (die aus „Big Brother“ und „Mieten, Kaufen, Wohnen“), und beide erzählen sich Geschichten über ihre psychischen Probleme.

Prognose Nummer 2: Fräulein Menke wird entweder Camp-Mutti – oder eine der ersten, die fliegt.


„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ läuft im Frühjahr 2017 in der elften Staffel. Als RTL das Dschungelcamp 2004 zum ersten Mal in Deutschland präsentierte, protestierten Tierschützer und Menschenrechtler gleichermaßen. Inzwischen ist das Format so etabliert, dass selbst konservative Medien täglich berichten, wenn RTL 16 Tage lang die Nöte von Promis im australischen Dschungel zusammenschneidet. 2011 war das Dschungelcamp für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, 2013 sogar für den Grimme-Preis. RTL fährt mit der Event-Programmierung in täglicher Ausstrahlung regelmäßig gute Quoten ein:Mit bis zu 9,04 Millionen Zuschauern (Finalsendung des Jahres 2011) erreicht „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ Zahlen in der Größenordnung des „Tatort“ – und das, obwohl die Show in der Regel erst gegen 22.15 Uhr beginnt. Sechs Staffeln lang hat Sona Zietlow das Dschungelcamp mit Dirk Bach moderiert; nach dessen Tod übernahm Daniel Hartwich im Jahr 2013 den Posten. Die Kandidaten der elften Staffel sind Nicole Mieth, Markus Majowski, Fräulein Menke, Hanka Rackwitz, Gina-Lisa Lohfink, Kader Loth, Thomas Häßler, Marc Terenzi, Florian Wess, Alexander „Honey“ Keen, Jens Büchner, Sarah Joelle Jahnel.

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