Joggerin wurde getötet TV-Fahndung bringt 16 Hinweise zum Frauenmord bei Freiburg

Im Fall der ermordeten Joggerin aus dem Raum Freiburg sind nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY – ungelöst“ 16 Hinweise eingegangen. Foto: dpaIm Fall der ermordeten Joggerin aus dem Raum Freiburg sind nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY – ungelöst“ 16 Hinweise eingegangen. Foto: dpa

dpa/chl Freiburg/Paderborn. Im Fall der ermordeten Joggerin aus dem Raum Freiburg sind nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY – ungelöst“ 16 Hinweise eingegangen.

Die Anrufe seien während und nach der Sendung eingegangen und sollen nun ausgewertet werden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Vor der Ausstrahlung gab es bereits 400 Hinweise. Eine entscheidende Spur habe sich bislang nicht ergeben.

In dem Beitrag bat die Polizei am Mittwochabend um Hinweise zum Mord an der 27 Jahre alten Joggerin vor wenigen Tagen in Endingen bei Freiburg. Die junge Frau war vergewaltigt und getötet worden. Der Täter ist unbekannt. Am Donnerstag findet in Endingen die Trauerfeier für die getötete Frau statt.

Zusammenhang zwischen zwei Taten?

Auch nach Hinweisen zum Fall der Mitte Oktober in Freiburg getöteten 19 Jahre alten Studentin gab es bei „Aktenzeichen XY – ungelöst“ Fragen. Wie viele Hinweise eingegangen sind, war am Donnerstagmorgen nicht klar. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist ebenfalls unklar. Die Polizei hat nach eigener Aussage keine Hinweise darauf, kann es aber auch nicht ausschließen. Die Sendung mit Moderator Rudi Cerne hatte die zwei ungeklärten Morde aus dem Raum Freiburg kurzfristig ins Programm aufgenommen.

Fall aus Paderborn

In der Sendung am Mittwochabend wurde zudem ein Fall aus Paderborn vorgestellt. Die Polizei sucht nach einem Mann, der Ende September seinen Vermieter mit Messerstichen umgebracht haben soll. Ein Anruf sei nach der Sendung zu diesem Fall eingegangen, bestätigte ein Polizeisprecher aus Paderborn auf Anfrage unserer Redaktion. Inwieweit der Anruf für die Suche nach dem Mann hilfreich sein kann, sei derzeit aber noch unklar.


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