Am Montagabend im ZDF „Todeswunsch“: Starker Krimi der Reihe „Neben der Spur“


Osnabrück. Mit „Todeswunsch“ überzeugt auch die dritte Folge der Krimireihe „Neben der Spur“ nach Büchern des Australiers Michael Robotham mit guten Darstellern und einer spannenden Handlung.

Zum dritten Mal treten Psychiater Dr. Joe Jessen (Ulrich Noethen) und Kommissar Vincent Ruiz (Jürgen Maurer) an, um in der deutschen Krimiszene ihre Duftmarke zu setzen. Dabei schafft es der Thriller von Regisseur Thomas Berger, an das gute Niveau der Vorgänger anzuknüpfen. In Episodenrollen sind Mala Emde, die erst kürzlich im „Tatort“ eine Glanzvorstellung gab, und Fritz Karl zu sehen.

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Im Mittelpunkt stehen diesmal Vater-Tochter-Beziehungen. Sina (Emde) taucht blutverschmiert bei Jessen auf. Ihr Vater, ehemaliger Polizist und Familientyrann, liegt ermordet in ihrem Zimmer. Sina kann sich an nichts erinnern. Jessens vier Jahre jüngere Tochter Charlotte ist von Sina fasziniert. Und auch Deutschlehrer Engels scheint mehr Interesse an der jungen Frau zu haben, als sein Beruf es erlaubt. Ruiz hingegen nimmt nach langer Zeit wieder Kontakt zu seiner Tochter auf.

Die Handlung des Thrillers ist spannend konstruiert und führt die verschiedenen Handlungsstränge gut zusammen. Noethen und Maurer spielen wieder großartig ihre Rollen, in denen sie erneut in „sympathischer Abneigung“ vereint sind, letztlich aber doch gemeinsam zur Lösung des Falls kommen. Fans des ungleichen Duos dürfen sich freuen: es gibt noch einige Bücher des australischen Autoren Michael Robotham, die als Vorlage für weitere Folgen dienen könnten.

Neben der Spur - Todeswunsch, ZDF, Montag 14. November, 20.15 Uhr.

Wertung: Fünf von sechs Sternen


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