Leicht verdauliche Kost Neue Arztserie aus der Eifel mit Rebecca Immanuel

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Osnabrück. Lockere Freitagsunterhaltung zwischen Tragik und Komik bietet eine neue ARD-Reihe mit Rebecca Immanuel in der Hauptrolle. Dabei bietet „Die Eifelpraxis“ die für diesen Sendeplatz gewohnt leicht verdauliche Kost.

In der Erfolgsserie „Edel und Stark“ spielte Rebecca Immanuel eine Rechtsanwältin. Jetzt ist ihr Rollenname zwar nicht mehr Sandra Stark, aber als Krankenschwester Vera Mundt darf und muss Immanuel edel und stark zugleich sein. Die alleinerziehende Mutter eines pubertierenden Jungen und einer achtjährigen Tochter verschlägt es beruflich von Berlin in die Eifel. Dort fängt die resolute Krankenschwester nach längerer beruflicher Pause als Versorgungsassistentin in der Praxis von Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) an, einem Landarzt im Rollstuhl, der sich erstmal wenig kooperativ verhält. Im Provinzalltag hilft die Titelheldin Patienten mit mehr oder minder schweren Problemen, die sie natürlich alle charmant in den Griff bekommt. Und auch erste Anpassungsschwierigkeiten der Kinder scheinen schnell überwunden.

Vorhersehbare und wenig überraschend

Im Pilotfilm zur neuen Freitagsreihe im Ersten wird die Basis für weitere Folgen gelegt: die Figuren mit ihrem Konfliktpotential werden eingeführt, Charaktere beschrieben, Beziehungen ausgelotet. Das alles inszeniert Regisseurin Sybille Tafel mit lockerer Hand und setzt nebenbei die Eifel pittoresk in Bild. Es ist die an diesem Sendeplatz gewohnt leichte, vorhersehbare und wenig überraschende Kost, die geboten wird. Doch da das Ensemble glaubwürdig aufspielt und Tempo und Umsetzung stimmig ist, ist diese Eifeltour gut verdaulich.

Wertung: 4 von 6 Sternen

Die Eifelpraxis – Erste Hilfe aus Berlin: Freitag, 16. September 2016, 20.15 Uhr, Das Erste


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