Vox zeigt zweite Staffel Club der roten Bänder: Darum sollten Sie die Serie sehen

Ihr Schicksal schweißt die Freunde vom „Club der roten Bänder“ zusammen. Foto: VoxIhr Schicksal schweißt die Freunde vom „Club der roten Bänder“ zusammen. Foto: Vox

Osnabrück. Die erste Staffel der ersten Vox-Eigenproduktion „Der Club der roten Bänder“ war ein voller Erfolg, im November 2016 beginnt die zweite Staffel. Darum sollten Sie diese nicht verpassen.

Darum geht es

In der ersten Staffel haben sich die sechs Jugendlichen Emma, Leo, Jonas, Hugo, Alex und Toni angefreundet und den „Club der roten Bänder“ gegründet. Das Besondere an ihrer Freundschaft: Sie entstand im Krankenhaus, wo die Jugendlichen unter anderem mit Krebs oder Magersucht kämpfen. Am Ende der ersten Staffel starb Alex an seiner Herzkrankheit, dafür erwachte Hugo aus dem Koma. Jetzt wird sich zeigen, wie Hugo zurück ins Leben findet, ob Leo das Krankenhaus nach seiner erneuten Chemo-Therapie endgültig verlassen darf und wie Emma und Jonas ihren Weg zurück in den Alltag meistern.

Darum sollte man es gucken

  • Thema: Im Fokus stehen die Schicksale und Krankheiten, mit denen die Jugendlichen kämpfen – zumindest auf den ersten Blick. Doch neben Ängsten geht es vor allem auch um Optimismus, Freundschaft, Träume, Andersartigkeit und die Probleme des Erwachsenwerdens.
  • Schauspieler: Jung, unverbraucht und erfrischend kommen die Akteure rüber. Damian Hardung, Luise Befort, Tim Oliver Schultz, Nick Julius Schuck, Timur Bartels und Ivo Kortlang gelingt es spielerisch, die Zuschauer vom Sofa in ihre Welt im Krankenhaus zu ziehen. Und sie machen das so gut, dass beim zusehen schon mal die ein oder andere Träne kullern kann, weil einem die Geschichten der Jugendlichen so nahe gehen – auch, weil das Drehbuch auf wahren Erlebnissen basiert. Mit ihrer Rolle in der Serie haben die Jungschauspieler zum Teil ihren Durchbruch geschafft.
  • Gedanken: Der „Club der roten Bänder“ ist nicht nur eine Serie, die es in ihrer Art im deutschen Fernsehen so noch nicht gab. Sie führt auch dazu, dass sich der Zuschauer unbewusst mit den Themen Tod und Krankheit auseinandersetzt. Was wäre, wenn es mich selber, mein Kind, meinen Mann, Partner, meine Eltern oder besten Freund treffen würde? Irgendwann muss man sich mit diesen Themen sowieso auseinandersetzen.
  • Quoten und Auszeichnungen: Mehr als anderthalb Millionen Menschen haben im vergangenen Winter jede Folge der Serie gesehen. Unter anderem hat sie den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis und den Jupiter-Award abgeräumt.
  • Fazit: Auch wenn es auf den ersten Blick nicht nach einer Serie aussieht, die zu Bier, Chips und einem gemütlichen Feierabend auf dem Sofa passt, einschalten lohnt sich! Keine Angst: Die traurigen Szenen werden durch Galgenhumor ergänzt.

Wann läuft die Serie?

Ab dem 7. November 2016 strahlt Vox die zweite Staffel aus – immer Montags und in Doppelfolgen. Ab Montag, 3. Oktober 2016, wird zudem die erste Staffel wiederholt.


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