Heute um 22 Uhr NDR zeigt Doku „Unser Trinkwasser in Gefahr“

Wie gefährlich sind Spuren von Chemikalien im Wasser? Foto: NDRWie gefährlich sind Spuren von Chemikalien im Wasser? Foto: NDR

Osnabrück. Nitrate, Medikamentenreste, Legionellen. Was klar und ansehnlich aus unserem Wasserhahn kommt, kann höchst ungesund sein. Die NDR-Doku „Unser Trinkwasser in Gefahr“ schaut am Montag 30. Mai um 22.00 Uhr genauer hin.

45 Minuten lang trübt die Dokumentation von Andreas Orth unser Trinkwasser. Was klar aus unserem Wasserhahn kommt, muss nicht sauber sein. Dasselbe gilt für Brunnen oder Gartenteiche. Orth hat sich in Niedersachsen umgeschaut und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass unser Trinkwasser in Gefahr ist.

Orth ist mit der Kamera überall. Auf den Äckern, wo die Gülle gespritzt wird, deren Nitratrückstände das Grundwasser verunreinigen. In den Wasserwerken, wo das kostbare Gut gereinigt wird, die Technik aber nicht gefährliche Chemikalien filtern kann. Orth besucht auch Talsperren und Inseln.

Am eindringlichsten aber ist die Dokumentation, wenn der Filmemacher gemeinsam mit einer niedersächsischen Familie deren heimischen Wasser untersuchen lässt. Hier wird die Bedrohung durch verunreinigtes Wasser greifbar. Die Dokumentation warnt aber nicht nur vor gefährlicher Verschmutzung und unnützen Wasserfiltern, sondern zeigt auch Lösungen auf. So würden grüne Äcker im Winter unser Wasser schützen, indem die Pflanzen den Stickstoff binden. Der Film verdeutlicht eindringlich, dass in Zukunft etwas passieren muss, wenn unser Wasser nicht nur klar, sondern auch rein bleiben soll.

Wertung: Vier von sechs Sternen

Montag, 30. Mai 2016, 22.00 Uhr, NDR: „45 Min. – Unser Trinkwasser in Gefahr“


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