WDR-Doku am Freitagabend Titus Dittmann, der Skateboard-Pionier aus Münster

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Osnabrück Die Dokumentation „Titus Dittmann – Der Skateboard-Pionier“ (WDR, Fr., 20.15) konzentriert sich auf die unkonventionelle Biografie des Unternehmers.

Im Jahre 1977 haben Skateboards und ihre Fahrer die Aufmerksamkeit der Tagesschau erreicht. Die warnt vor dem neuen Trend, der wegen angeblich erhöhter Unfallgefahr und verängstigter Fußgänger zu einem „Politikum“ geworden sei. Auch andere Archiv-Schnipsel in der Dokumentation über „Titus Dittmann – Der Skateboard-Pionier“ sind eher mahnender Natur. Aber der Titel verrät es – im wesentlichen geht es weniger um die Skater-Szene, als vielmehr um deren frühen Protagonisten Dittmann .

Unternehmerische Erfolgsstory

Schließlich dreht sich in der WDR-Reihe „Pioniere aus Nordrhein-Westfalen“ alles um herausragende Individuen und deren Wirken. So konzentriert sich Filmautorin Marika Liebsch in erster Linie auf die unkonventionelle Biografie des einstigen Lehrers, der zur richtigen Zeit mit dem richtigen Enthusiasmus die richtige Entscheidung getroffen hat, um seinen Lehrerberuf für den Traum eines selbstbestimmten Lebens und seine Leidenschaft für Skateboards an den Nagel zu hängen. Dass daraus trotz deftiger Niederlagen eine unternehmerische Erfolgsstory werden sollte, konnte damals niemand ahnen. Und hier bleibt Liebsch in ihrer sehenswerten Biografie auch zwischen den Zeilen dem Skater-Motto treu: Hinfallen ist okay, solange man wieder aufsteht.

Wertung: 4 von 6 Punkten

„Titus Dittmann – Der Skateboard-Pionier“, Freitag, 13. Mai, 20.15, WDR


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