„Vaddern“ im Münster-“Tatort“ Claus Dieter Clausnitzer: „Gebt Cannabis frei!“


Lüneburg. Claus Dieter Clausnitzer, Darsteller des keinem Joint abgeneigten „Vaddern Thiel“ im „Tatort“ aus Münster, ist auch im Privatleben ein Verfechter liberaler Drogenpolitik: „Ich bin ein absoluter Befürworter der Drogenfreigabe,“ sagt der 77-Jährige im Interview mit unserer Redaktion.

Seine populärste Rolle ist zweifellos die des „Vaddern Thiel“, als der er am 8. Mai wieder im mittlerweile 29. „Tatort“ aus Münster zu sehen ist. Dabei hat Claus Dieter Clausnitzer auch über 45 Jahre Theater gespielt, war in weit über 700 F

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Claus Dieter Clausnitzer

wird am 15. Januar 1939 als Sohn eines Siemens-Prokuristen und einer Hausfrau in Saarbrücken geboren. Er studiert in München Theaterwissenschaften und Germanistik, absolviert seine Ausbildung an der Neuen Schauspielschule in München, wo er zwei Jahre lang auch die Studiobühne leitet. Über Gastspiele und Engagements in München, St. Gallen, Göttingen, Bremen und Bochum kommt er zum Schauspiel Dortmund, wo er von 1976 bis 2010 zum festen Ensemble gehört und 2007 mit dem Titel Kammerschauspieler geehrt wird. Aber auch bei Film und Fernsehen macht Clausnitzer Karriere. In den Siebzigerjahren wird er in Bremen von Loriot entdeckt und dreht gemeinsam mit Evelyn Hamann und Heinz Meier einige der bis heute populärsten Loriot-Sketche. Seit 2002 ist er in der Rolle des „Vadder Thiel“ fester Bestandteil des Münster-„Tatorts“, der seit einigen die mit Abstand höchsten Zuschauerzahlen des gesamten Formats erzielt. Am 8. Mai strahlt die ARD mit „Ein Fuß kommt selten allein“ (Foto: WDR) die 29. Folge aus. Große Popularität verdankt Clausnitzer aber auch seiner Rolle als Hannes Lüder in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“, bei der er seit 2012 zum Ensemble gehört und mittlerweile in weit über 700 Folgen zu sehen war.

Der BvB-Fan ist verheiratet, lebt mit seiner Frau Heike in Dortmund und – während der Dreharbeiten zu „Rote Rosen“ – in Lüneburg. Die beiden haben zwei erwachsene Töchter. Gemeinsam verbringen sie so viel Zeit wie möglich auf Lombok, einer Nachbarinsel der indonesischen Touristeninsel Bali.

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