BBC-Serie auf Arte „Eine Frau an der Front“ kämpft in Afghanistan

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Freiwillig zum Militär: Molly (Lacy Turner, am Boden) beim Training mit Corporal Richards (Fiona Skinner). Foto: ARTE France/BBC Pictures/Des WillieFreiwillig zum Militär: Molly (Lacy Turner, am Boden) beim Training mit Corporal Richards (Fiona Skinner). Foto: ARTE France/BBC Pictures/Des Willie

Osnabrück. Mit „Eine Frau an der Front“ präsentiert Arte eine Militär-Seifenoper in Afghanistan.

Eine Frau kämpft sich durch das Leben in London. Und wenig später mit dem Gewehr in der Hand in Afghanistan . So ließe sich kurzgefasst der Inhalt der BBC-Serie „Eine Frau an der Front“ beschreiben – eine TV-Produktion, die sich in Großbritannien als recht erfolgreich erwies, aber auch Kritik erfuhr.

Erzählt wird darin die Geschichte der benachteiligten jungen Frau Molly, deren scheinbar bester Ausweg aus dem Elend ihrer tristen Sozialhilfe-Existenz das Militär zu sein scheint. Denn dorthin meldet sich die 18-Jährige freiwillig, wo sie sich, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, rasch anpasst. Schließlich wird sie gar als Sanitäterin nach Afghanistan geschickt, wo sie Heldenmut beweist, aber auch feststellen muss, dass die Dinge komplizierter liegen als gedacht .

Was zunächst wie ein Sozialdrama beginnt, wird ab der zweiten der sieben Folgen (Teil fünf bis sieben zeigt Arte nächste Woche) zu einer Art „ embedded soap opera“ über den Einsatz am Hindukusch. Politik bleibt weitgehend außen vor, und der Einsatz selbst wird nie ernsthaft infrage gestellt. Zwar wirkt das Ganze auch dank der Hauptdarstellerin Lacy Turner erdiger als viele US-Vorbilder, dennoch bleibt die Serie selbst arg zwiespältig.

Eine Frau an der Front

Donnerstag, 7. April, 20.15 Uhr, Arte

Wertung: 3 von 6 Sternen


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