ZDF-Krimi-Reihe „Helen Dorn – Gefahr im Verzug“: Spannende Story

Von Marie-Luise Braun

Viktor Renko (Adnan Maral) und Helen Dorn (Anna Loos) sind sich bei diesem Fall oft uneinig. Wer von ihnen ist auf der richtigen Spur? Foto: ZDF/Willi WeberViktor Renko (Adnan Maral) und Helen Dorn (Anna Loos) sind sich bei diesem Fall oft uneinig. Wer von ihnen ist auf der richtigen Spur? Foto: ZDF/Willi Weber

Osnabrück. Auch ohne Matthias Matschke überzeugt der neue Fall „Gefahr im Verzug“ um Helen Dorn mit Anna Loos, Armin Rohde und Adnan Meral am Samstag, 5. März, 20.15 Uhr, ZDF.

Von einer „dramaturgischen Neuausrichtung des Formats“ schrieb das ZDF, als Matthias Matschke seine Rolle als Gregor Georgi in der Reihe „Helen Dorn“ aufgab. Dabei hat Matschke 2015 im „Polizeiruf 110“ einen Part angenommen und sollte nicht in zwei Serien Ermittler sein. Und dennoch: Die erste Folge ohne den markanten Schauspieler kommt anders daher. Persönlicher, sogar weicher zeigt sich Anna Loos als Ermittlerin in der überzeugenden Folge „Gefahr im Verzug“, in der sie selbst zum Opfer wird – und das in zweierlei Hinsicht.

Eine Bombe explodiert auf einem belebten Duisburger Platz, fünf Menschen sterben. Dorn wird verletzt. Sie war vor Ort, um sich mit einem Mann (Marcus Mittermeier) zu treffen. Anhand von Spuren ist der vermeintliche Täter schnell identifiziert. Doch die Explosion ist nur Teil einer Geschichte, die anfangs verwirrend daherkommt angesichts der Figuren, die miteinander verstrickt sind oder gegeneinander agieren. Die Spur führt zu einem lange zurückliegenden Verbrechen, in dem auch Zivilfahnder um den Kollegen Mertens (Armin Rohde) ermittelten.

Nach und nach klärt Helen Dorn mit ihrem Kollegen Victor Renko (Adnan Meral) den Fall, ohne dass der Film an Spannung verliert. Dazu trägt bei, dass Helen Dorn gestalkt wird.

Helen Dorn: Gefahr im Verzug

ZDF, 5. März, 20.15 Uhr

Wertung: 5 von 6 Sternen


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