TV-Tipp Film über Big Data

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Was passiert mit den Fitness-Daten? Foto: dpaWas passiert mit den Fitness-Daten? Foto: dpa

Osnabrück. Kopfhörer, die den Sauerstoffgehalt unseres Blutes messen, während wir Musik genießen: Ein großes Spektrum an Fragen reißt dieser sehr sehenswerte Film von Thorsten Ernst auf. Beantworten kann er sie nicht alle. Bedenkenswert aber sind sie allemal.

Apps, die Diabetikern mitteilen, ob sie jetzt besser Sport treiben oder sich ausruhen sollten. Armbänder, die unsere sportlichen Aktivitäten speichern. Doch was passiert mit all den gesammelten Daten? Wer nutzt sie und wofür? Was kann passieren, wenn sie mit anderen Daten abgeglichen werden, die wir über unsere Smartphones preisgeben?

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Gespräche mit IT-Experten, Ärzten, Vertretern von Krankenkassen, Forschern und Politikern zeigen auf, dass das Recht derzeit noch auf den Umgang mit analogen Daten zugeschnitten ist. Wo aber ansetzen, um die Waage zu halten zwischen dem Schutz der Patientendaten und dem Erheben von Informationen, die für Forschungsprojekte und damit für die Gesundheit von Patienten – essenziell sind? Der Beitrag dreht sich um Absichten von Krankenkassen, um die Entwicklung unseres Gesundheitssystems, um die riesigen Umsätze, die Firmen auf der Basis vertraulicher Daten machen können. Und er dreht sich darum, was diese Entwicklungen für den Einzelnen bedeuten. Dabei verliert der Zuschauer nie die Übersicht. Wohl aber viel Unwissenheit.

Wertung: Sechs von sechs Sternen

Der digitale Patient

Dienstag, 16. Februar, 21.30 Uhr, Arte.


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