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ARD, 1. Mai., 20.15 Uhr Schon gesehen: Willkommen in Kölleda

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Ungewohnte Rolle für Janina Hartwig (hier mit Fritz Karl): Die Nonne vom Dienst spielt eine Managerin. Foto: ARDUngewohnte Rolle für Janina Hartwig (hier mit Fritz Karl): Die Nonne vom Dienst spielt eine Managerin. Foto: ARD

juer Osnabrück. Na, wenn das kein Thema für den „Tag der Arbeit“ ist: Ein ganzes Dorf lebt von der örtlichen Gewürzmühle, die längst in den Händen eines fiesen Großkonzerns ist. Ein gewisser C. Schneider soll die Mühle in ein hochrentables Unternehmen verwandeln. Oder schließen.

Die Dorfbewohner wollen ihn deshalb zur besonderen Beobachtung im Hof von Witwer Simon (Francis Fultun-Smith) einquartieren, der seine Familie mit dem Anbau von Pfefferminze über Wasser hält. Dann entpuppt sich aber der vermeintliche Herr Schneider als Frau (Janina Hartwig), die, obwohl Managerin, das Herz doch irgendwie an der richtigen Stelle zu tragen scheint.

Um Himmels willen – Janina Hartwig als knallharte Managerin? Natürlich dauert es nicht lange, bis der bodenständige Simon mit Pfefferminz ihr Prinz wird und die ganze Geschichte den üblichen Irrungen und Wirrungen des Genres folgt. Inklusive eines Appells an alle Malocher, doch einfach mal die Selbstständigkeit zu versuchen. Arbeitskampf und Klassenbewusstsein sehen freilich anders aus.

Einen Extrapunkt gibt’s allerdings für die kleine Lucy Ella von Scheele als Simons Tochter Ronja und ihren Mut zur gekonnt falschesten Interpretation des Klassikers „Que sera, sera“, die je zu hören war!

Wertung: 3 von 6 Sternen


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