Plattform für Medienkritik Stefan Niggemeier startet Portal übermedien.de

Der Medienjournalist und Blogger Stefan Niggemeier startet am 13. Januar mit Boris Rosenkranz die Internetplattform übermedien.de. Foto: dpaDer Medienjournalist und Blogger Stefan Niggemeier startet am 13. Januar mit Boris Rosenkranz die Internetplattform übermedien.de. Foto: dpa

Osnabrück. Am 13. Januar starten die Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz ihre neue Internetplattform für Medienkritik, übermedien.de.

Die Medienjournalisten Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz sind schon lange dafür bekannt, ihren Kollegen genau auf die Finger zu schauen. Stefan Niggemeier ist etwa Gründer des Springer-kritischen Watchblogs „Bildblog“, Boris Rosenkranz ist unter anderem freier Autor beim NDR-Medienmagazin „Zapp“.

Ab dem 13. Januar wollen die beiden nun auf ihrer neuen Internetplattform übermedien.de „vielfältige und professionelle Medienkritik machen“, wie Stefan Niggemeier im Interview mit dem Branchendienst turi2 erklärt. Weil er und sein Kompagnon von den Einnahmen aus dem Blog irgendwann leben wollen, wird es demzufolge viele Artikel nur hinter einer Paywall geben. Allerdings werde es von Beginn an auch kostenlose Formate geben. Nutzer könnten Artikel mit Paywall über ihr Blendle-Konto bezahlen. Blendle ist ein Online-Kiosk, in dem einzelne Artikel aus vielen verschiedenen Zeitungen gekauft werden können.

Anders als beim Bildblog soll aber übermedien.de nach Angaben von Niggemeier aber nicht nur Fehler sammeln, sondern auch Hintergründe berichten, etwa warum Medien so sind, wie sie sind.


0 Kommentare