Naturdoku auf Arte „Wie die Welt erwacht“: Magische Bilder

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Osnabrück. Den magischen Moment des Tagesanbruchs hat eine französisch-kanadische Produktion in majestätischen Bildern eingefangen. Die Naturdoku zeigt Arte am zweiten Weihnachtstag um 20.15 Uhr.

Seit tausenden von Jahren geht die Sonne täglich auf. Diesem Moment wohnt ein ganz besonderer Zauber inne, den die französisch-kanadische Dokumentation einfängt. Ob im Amazonas-Regenwald, in der niederkalifornischen Wüste in Mexiko, ob in der arktischen Tundra oder der afrikanischen Savanne – Regisseur Laurent Joffrion zeigt majestätische Bilder vom Beginn des Tages. Der deutsche Kommentar zu dem Gezeigten kommt dabei fast lyrisch daher.

Der Sonnenaufgang wird als „Mutter des Tages“ tituliert, die Stimmen der Tiere bilden eine „kollektive Partitur für die Melodie der Morgenröte“. Oder es fallen Sätze wie „Noch umhüllt den borealen Nadelwald ein feiner Flaum“. Die grandiosen Naturaufnahmen und der poetische Text lassen den Zuschauer innehalten und genießen. Darüber hinaus erfährt man viel über das morgendliche Treiben. Etwa, dass das variantenreiche Vogelgezwitscher in der Morgendämmerung der hohen Luftfeuchtigkeit geschuldet ist, die Klangwellen besser transportiert. Das „Tirili“ hat dabei nur einen Zweck: die Fortpflanzung. Weibchen sind nämlich morgens fruchtbarer.

Wie die Welt erwacht.

Arte, Samstag, 26.12., 20.15 Uhr

Wertung: Fünf von sechs Sternen


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