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B. K. S. Iyengar im Doodle B. K. S. Iyengar: Was Sie über den Yoga-Meister wissen müssen



Berlin. B. K. S. Iyengar litt in seiner Kindheit an mehreren tödlichen Krankheiten – und wurde doch in 95 Lebensjahren zum weltweit einflussreichen Yoga-Meister. Google ehrt B. K. S. Iyengar zum 97. Geburtstag im Doodle.

B. K. S. Iyengar soll in seiner Jugend an Malaria, Tuberkulose, Typhus und Unterernährung gelitten haben – und wurde trotzdem 95 Jahre alt. Fakten zum Yoga-Meister B. K. S. Iyengar, den Google an seinem 97. Geburtstag mit einem Doodle ehrt. Die Faszination seiner Übungen dokumentieren auch historische Filmaufnahmen, die wir am Ende dieses Artikels einbinden.

B. K. S. Iyengar: Wie wurde er zum Yoga-Meister

B. K. S. Iyengar wurde am 14. Dezember 1918 im südindischen Bellur geboren; seine Familie gehörte der obersten Kaste der Brahmanen an, war aber mittellos. In Zeiten einer Grippe-Epidemie geboren, war B. K. S. Iyengar von Kindheit an leidend. Im Laufe seiner Jugend soll er sich Malaria, Tuberkulose und Typhus zugezogen haben. Mit 15 Jahren ging B. K. S. Iyengar bei T. Krishnamacharya in die Lehre, einem oft als „Vater des modernen Yoga“ bezeichneten Vertreter der Hatha-Schule. B. K. S. Iyengar genas und praktizierte seine Kunst über ein Dreivierteljahrhundert. Am 20. August 2014 starb er im Alter von 95 Jahren. (Wie B. K. S. Iyengars Yoga Bettina Böttinger über den Tod ihrer Eltern hinweghalf)

Bei Google hat die Entspannung von B. K. S. Iyengar höchste Priorität – der Beweis

Dass Google heute auf fast der ganzen Welt den 97. Geburtstag von B. K. S. Iyengar feiert, beweist den hohen Rang, den seine Entspannungstechniken in der IT-Welt genießen. Viel früher wäre das Doodle kaum möglich gewesen. Google ehrt nur tote Personen, und das nur am Geburtstag. B. K. S. Iyengar ist im August 2014 gestorben. Der erste mögliche Doodle-Termin wäre also der 14. Dezember 2014 gewesen; an diesem Tag ist Google in Indien allerdings mit einem anderen berühmten Landsmann auf die Startseite gegangen, mit dem Schauspieler Raj Kapoor. Im Jahr danach ist nun B. K. S. Iyengar an der Reihe. (Doodle: Die verrücktesten Fakten zur Google-Spielerei)

Wie groß ist der Einfluss von B. K. S. Iyengar?

B. K. S. Iyengar zählt zu den wirkmächtigsten Yoga-Meistern der Welt. Seine Bücher verkauften sich millionenfach. In rund 50 Ländern gibt es Iyengar-Center, in denen Iyengars spezielle Form des Hatha-Yoga gelehrt wird. 2004 zählte das „Time Magazine“ B. K. S. Iyenga zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt. Das Oxford Dictionary verzeichnet das Wort Iyengar als Eigennamen für die Techniken des Meisters. (Zerg Rush, Tilt und Barrel Roll: Mit diesen Google Easter Eggs bringen Sie Ihre Kollegen zur Verzweiflung)

So brachte B. K. S. Iyengar das Yoga in den Westen

Dass B. K. S. Iyengar nicht nur im Stammland des Yoga wirkte, sondern seine Kunst in die ganze Welt trug, verdankt sich dem Star-Violinisten Yehudi Menuhin. Anfang der 50er Jahre suchte Menuhin Iyengar auf, praktizierte seine Übungen und ermutigte ihn, auch in Städten wie London und Paris zu lehren. Die Bekanntheit, die der Yoga-Meister sich hier erwarb, wurde zur Grundlage von Bestsellern, die bis heute als Standardwerke gelten und das Yoga im Westen popularisierten: 1966 veröffentlichte Iyengar sein Buch „Light on Yoga“, 1981 folgte „Light on Pranayama“ und 1993 „Light on the Yoga Sutras of Patanjali“. (DIE im Dschungelcamp 2016?! „Bild“ verrät alle Kandidaten.)

Was genau ist Iyengar-Yoga?

Die Lehre von B. K. S. Iyengar ist eine aus der eigenen Praxis gewonnene Weiterentwicklung des Hatha-Yogas; diese besondere Yoga-Form will durch körperliche Übungen, Atemtechniken und Meditation ein Gleichgewicht von Körper und Geist erreichen – und wird im Westen häufig mit dem Yoga überhaupt gleichgesetzt. Als Iyengars Beitrag wird sein Einsatz von Hilfsmitteln wie Gurten, Klötzen, Bänken und Polstern genannt, der es auch Behinderten ermöglichen soll, Yoga zu praktizieren. (Doodle zu Charles Perrault: War Rotkäppchen eine Französin?)

Quelle: Wikipedia


Der Yoga-Meister B. K. S. Iyengar macht heute seine Übungen auf der Google-Startseite – als kleine Animation. Mit den sogenannten Google-Doodles ehrt die Suchmaschine in unregelmäßigen Abständen berühmte Verstorbene und wichtige Errungenschaften aus Kultur und Wissenschaft.

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