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Circus HalliGalli 2015 Duell um die Geld: Klaas ohne Joko – diese Show muss in die Primetime!

Circus HalliGalli 2015: Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf erproben die Pro-Sieben-Show „Duell um die Geld“. Foto: Pro Sieben, Claudius PflugCircus HalliGalli 2015: Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf erproben die Pro-Sieben-Show „Duell um die Geld“. Foto: Pro Sieben, Claudius Pflug

Berlin. Beim „Circus HalliGalli 2015“ haben Joko und Klaas das „Duell um die Geld“ getestet. Und schon jetzt steht fest: Die Show muss in die Pro-Sieben-Primetime.

Der „Circus HalliGalli“ vom 12. Oktober 2015 war nur ein Vorwand. In Wahrheit haben Joko und Klaas eine neue Samstagabend-Show getestet. Mit Erfolg: Das „Duell um die Geld“ hat das Zeug dazu, die Programmlücke nach Stefan Raabs Abschied zu füllen.

Das „Duell um die Geld“ muss in Serie gehen

Das „Duell um die Geld“ muss in die Pro-Sieben-Primetime: Das Spielprinzip – ein Quiz-Poker, bei dem die Teilnehmer Chips auf ihre Antworten setzen – kombiniert das Beste aus Raabs „TV total Pokernächten“ mit der Quintessenz aller Quizshows. Mit Gästen wie Palina Rojinski, den „The Voice“-Juroren Smudo und Michi Beck und Eva Padberg teilt die Show den Talk-Spaß vom Promi-Special bei „Wer wird Millionär?“ – mit dem Vorzug, dass hier nicht Jauch, sondern Oliver Kalkofe Quizmaster ist. Die Teilnehmer bilden eine zielgruppengerechte In-Group für das Pro-Sieben-Publikum. Auch die Fragen orientieren sich am Horizont der Werberelevanten: Der Preis des „Lustigen Taschenbuchs“ (5,99 Euro) wird ebenso abgefragt wie die Länge des längsten Penis der Welt (48 Zentimeter). Zugleich ist die Show viel massenkompatibler als alle andern Spin-ofs des „Circus HalliGalli“: Niemand kotzt und keiner muss sich tätowieren lassen. Am Ende gewinnt Michi Beck – die 6000 Euro, die sich aus dem Einsatz aller Mitspieler addieren. Er spendet das Geld einer Aktion gegen Rechts. (Joko gegen Klaas: Horror-Schock beim „Duell um die Welt“! Hartmut Engler live!)

Wie war „Circus HalliGalli“ im Ganzen?

Joko und Klaas lassen ihren „Circus HalliGalli“ klassisch beginnen – mit Einspielern vom Moderationstisch aus. Ein mäßig humorvoller Film widmet sich der Freundschaftsbeziehung der Entertainer: Joko bittet Klaas zum Campingausflug, der bleibt konsequent bocklos. Danach erinnern die beiden noch einmal an den Goldenen Umberto; in der letzten Show hat das Spaßbad „Schwapp – alles Wasser wollt“ den Negativpreis für seinen Imagefilm bekommen – und danach einen Serverabsturz erlitten. Das Erste ist lauwarm, das Zweite eine bessere Wiederholung – ohne Neugier auf das „Duell um die Geld“ wäre die erste halbe Stunde im „Circus HalliGalli“ kein Grund, Pro Sieben zu gucken. Einerseits bläht das Vorspiel die Show ohne Not auf fast drei Stunden auf. Andererseits betonen Joko und Klaas damit noch einmal den schönen Anspruch, neue Formate im laufenden Projekt zu entwickeln. Das verdient Respekt, auch wenn man dafür am nächsten Tag schwer aus dem Bett kommt. (Kein Circus HalliGalli-Badetag 2015: Joko und Klaas im Schwapp-Bad in Fürstenwalde.)

Das Beste zum Schluss: Joko Winterscheidt ist am schnellsten raus

Wann immer „Circus HalliGalli“ läuft, fragt man sich: Wie würde Fernsehen mit Klaas Heufer-Umlauf ohne das wiehernde Gelächter von Joko Winterscheidt aussehen? Das „Duell um die Geld“ macht es möglich. Wie bei einem echten Poker-Turnier fliegt auch beim Quiz-Poker jeder Spieler raus, der kein Geld mehr einsetzen kann. Bei der Premiere trifft es Joko Winterscheidt als erstes. 70 Minuten vor Ende der Show ist er raus. Joko darf zwar im Studio bleiben und drängelt sich ab und an noch ins Bild. Im Ganzen aber kommt das Ergebnis dem Ideal erfreulich nahe. (Vorletzte Ausgabe von „Schlag den Raab“: Raab vor seinem Gast Justin Bieber blamiert)


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