Tele 5, 11. 8., 22 Uhr Schwacher „Red Eagle“

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Gesetzlosigkeit und Korruption herrschen im Bangkok der Zukunft, die marode Stadt versinkt im Chaos. Da taucht Red Eagle auf. Foto: TMGGesetzlosigkeit und Korruption herrschen im Bangkok der Zukunft, die marode Stadt versinkt im Chaos. Da taucht Red Eagle auf. Foto: TMG

Osnabrück. Am Dienstag, 11.8., um 22 Uhr zeigt Tele 5 mit „Red Eagle – A Hero Never Dies“ einen vergleichsweise schwachen Actionfilm aus Thailand.

Seit 2003 muss sich wohl jeder Actionfilm aus Thailand am Kampfkunstknaller „Ong Bak“ messen lassen. „Red Eagle“ ist zwar sieben Jahre jünger, wirkt aber in allen Belangen, als habe sich seit den Neunzigern im Actionkino nichts verändert.

Bangkok im Jahre 2016: Die Politik ist korrupt, die Mafia regiert. Die schöne Atomkraftgegnerin Wassana wirkt da ebenso aus der Zeit gefallen wie der Held mit der roten Larve, der sich „Red Eagle“ nennt und böse Buben, die der Staatsmacht durch die Lappen gehen, brutal umbringt. So platt, wie es sich liest, ist es leider auch im Film. Spätestens, wenn der dämonische Profikiller „Black Devil“ auf „Red Eagle“ angesetzt und mit den Worten „Er ist unmenschlich brutal, und zu töten bereitet ihm Vergnügen“ angekündigt wird, bekommt Wisit Sasanatiengs Genreversuch den schalen Beigeschmack unfreiwilliger Komik.

Freunde des Actionfachs dürften sich an der dünnen Story kaum stören, wohl aber an den fahrig inszenierten Kampfszenen. Die werden zudem von rumpeliger Rockmusik verunstaltet, die klingt, als sei sie in einer Garage aufgenommen worden. „Red Eagle“ ist alles in allem ein ermüdender Film, der vielleicht so etwas wie Trash-Charme entwickeln könnte, wenn er denn nicht todernst gemeint wäre.

Wertung: 1 Stern von 6 Sternen


Tele 5: Dienstag, 11.8., um 22 Uhr, „Red Eagle – A Hero Never Dies“.

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