Schon gesehen „Tierische Überlebenskünstler: Pinguine“ auf Arte

Von Susanne Haverkamp


Osnabrück. Die Dokumentarreihe „Tierische Übelebenskünstler“ auf Arte zeigt die Überlebenstrategien von Tieren. Die Reihe beginnt am Montag, 10. August, um 17.25 Uhr mit den Pinguinen und erklärt, wie die Tiere in der Antarktis überleben.

Wir haben es alle im Biologieunterricht gelernt: Die Fittesten überleben. Und die, die sich am besten ihren Umweltbedingungen anpassen können. Denn die sind manchmal wirklich unwirtlich. In der Antarktis zum Beispiel, dem kältesten, windigsten und trockensten Kontinent unserer Erde. Bis zu minus 70 Grad kann es im arktischen Winter kalt werden – und Pinguine überleben das nicht nur, sie brüten zu genau dieser Zeit sogar ihre Jungen aus. Erstaunlich.

Die neue Reihe über „Tierische Überlebenskünstler“, die mit den Pinguinen startet , hat ein bisschen was von „Telekolleg“. In einer halben Stunde erfährt man, warum die Stummelbeine, die steifen Flügel und der zylindrische Körper mit den vielen Federn wie geschaffen sind, um unter extremen Bedingungen gut zu gedeihen. Und wieso Vögel, die nicht fliegen können, wie Raketen aus dem Wasser schießen. Gut strukturiert ist dieser Film, und er kommt ganz ohne sinnlos durchs Bild moderierende Forscher oder alberne Grafiken aus. Info ohne –tainment. Ganz klassisch, aber alles andere als langweilig.

In den kommenden elf Tagen folgen meist nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr ganz unterschiedliche Tiere: Elefanten und Ameisen, Krokodile und Fledermäuse, Füchse und Großkatzen.

Wer fundierte Informationen über ihre Überlebensstrategie sucht, ist hier richtig.

Tierische Überlebenskünstler: Pinguine - Arte, Montag, 10 August, 17.25 Uhr


Wertung: Fünf von sechs möglichen Sternen