Arte-Doku, 7.8., 23.10 Uhr Alexander Gersts Lesen im All

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Astronaut Alexander Gerst beim Training in der NASA-Station in Houston/Texas. Foto: ZDF/Jürgen HansenAstronaut Alexander Gerst beim Training in der NASA-Station in Houston/Texas. Foto: ZDF/Jürgen Hansen

Osnabrück. Für Alexander Gerst wurde ein Traum wahr. Er lebte 2014 ein halbes Jahr auf der ISS – zu sehen in „Mission im All“ am 7. August um 23.10 Uhr bei Arte.

Astronaut: für viele Jungs ein Kindheitstraum. Doch das Leben auf der ISS ist anders als im Raumschiff Enterprise. Die Reportage von Jürgen Hansen ist nah dran an Alexander Gerst und Reid Wiseman, die zusammen ein halbes Jahr im Weltall verbrachten. Wer weiter träumen will, ist beim Auftakt zum Arte-Schwerpunkt „Die Nacht der Sterne“ (weitere Sendungen am Samstag ab 10.35 Uhr) genau richtig.

Die Kameras sind nah dran an Gerst und Wiseman. Zuerst beim „Katastrophentraining“ in Houston. Dann in Köln, wo die wissenschaftlichen Experimente durchgespielt werden. Dann in Moskau, wo der Simulator der Sojus-Kapsel steht und die Astronauten nur Russisch sprechen dürfen. Und schließlich in Baikonur, wo die echte Sojus-Kapsel etwa halb so viel Platz bietet wie ein Touristensitz im Mallorca-Flieger.

Manchmal wirken die Weltraumfahrer wie kleine Jungs mit einem großen Männerspielzeug. Pinkeln in den Staubsauger, wohnen auf 0,6 Quadratmeter, schlafen angekettet an die Wand, Purzelbäume schlagen beim Zähneputzen – dabei filmen sie sich. Wenn es anstrengend, gar hektisch, wird, bleibt die Kamera aus. Insofern ist das Bild, das hier gemalt wird, zwar interessant, aber eher Traum als Wirklichkeit.

Wertung: 4 von 6 Sternen

„Mission im All“ am 7. August um 23.10 Uhr bei Arte.


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