Neue Serie auf Vox „Outlander“ – nicht mehr als eine kitschige Fantasy-Romanze

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Claire Randall (Caitriona Balfe) gerät durch Zauber und Magie in die konfliktreiche Welt der Highlands des 18. Jahrhundert. Foto: Vox/Sony Pictures Television Inc.Claire Randall (Caitriona Balfe) gerät durch Zauber und Magie in die konfliktreiche Welt der Highlands des 18. Jahrhundert. Foto: Vox/Sony Pictures Television Inc.

Osnabrück. Trotz interessanter Ausgangslage mit zwei Zeitebenen kommt die neue Serie „Outlander“ (Vox, Mittwoch, 20.15 Uhr) kaum über eine kitschige Fantasy-Romanze hinaus.

Krankenschwester Claire Randall (Caitriona Balfe) und ihre Mitstreiterinnen an der Front in Frankreich können ihr Glück kaum fassen. Soeben erreicht sie die Meldung vom Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein halbes Jahr später verbringt Claire mit ihrem Gatten Frank (Tobias Menzies) die zweiten Flitterwochen in den schottischen Highlands. Nachdem sie heimlich ein heidnisches Treiben beobachten, gerät Claire durch Zauber und Magie in die konfliktreiche Welt der Highlands des 18.Jahrhunderts. Und trifft sogleich auf Franks fiesen Vorfahren „Black Jack“ (ebenfalls Menzies). Zum Glück eilen ihr ein paar raubeinige Schottenröcke zu Hilfe, bei denen sie ihre Kenntnisse als Krankenschwester umsetzen kann.

Zwei historische Zeitschienen, ein reizvolles Setting und dazu mit Ronald D. Moore ein Chefproduzent, der mit der Neuauflage von „Battlestar Galactica“ Maßstäbe setzte – da sollte zum Start seiner neuen Produktion „Outlander“ eigentlich nichts schiefgehen können. Aber Moores neue Serie nach Diana Gabaldons „Highland-Saga“ über eine Frau zwischen zwei Zeiten und Männern entpuppt sich leider schnell als kitschige Fantasy-Hochglanzromanze. Bedingt empfehlenswert für all jene, denen „Game of Thrones“ zu komplex und zu hart ist.


Outlander, Mittwoch, 20. Mai, 20.15 Uhr, Vox

Wertung: 3 von 6 Sterne


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