„Der Fisch in uns“ auf 3sat Lehrreiche Reihe über die Ursprünge der Menschheit

Tiktaalic ist der erste Fisch, der an Land ging. Foto: ZDF/ Mike Coles/Tangled Bank StudiosTiktaalic ist der erste Fisch, der an Land ging. Foto: ZDF/ Mike Coles/Tangled Bank Studios

Osnabrück. „Der Fisch in uns“ ist die erste Folge einer lehrreichen und unterhaltsamen, dreiteiligen Reihe, die sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Menschheit begibt. Zu sehen ab Mittwoch 4. März, 20.15 Uhr auf 3sat.

Es könnte sein, dass einige Zuschauer nach Ansicht des Films von Neil Shubin auf der Suche nach ihrem persönlichen Kiemenbogen in den Spiegel schauen. Der zeigt sich als kleine Narbe am Ohr, ein Hinweis auf unsere Urahnen. Shubin, Fischpaläontologe und Autor, geht in seiner dreiteiligen Dokumentation den Ursprüngen der Menschheit nach. Nicht nur im Labor, sondern auch draußen in der Arktis macht der Wissenschaftler mit seinen Kollegen Jagd auf Fossilien, denn „die meisten Erkenntnisse über den menschlichen Körper gewinnt man durch den Blick in andere Lebewesen“.

Sein Film ist lehrreich und unterhaltsam, wenn auch die Seziersequenz einer menschlichen Hand nichts für schwache Nerven ist. Sympathisch, mit Witz und ohne elitäre Attitüde vermittelt uns der Amerikaner seine Forschungsergebnisse. Moderne Filmtechniken und Computeranimationen helfen dabei, das Gesagte transparent darzustellen. Dabei lernt man auch, wie mühsam Paläontologie sein kann. Es ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen, ohne zu wissen, ob es der richtige Haufen ist und ob die Stecknadel überhaupt existiert. Am Ende aber wird Shubin den Tiktaalik (den „Übergangsfisch“) mitentdeckt haben. Die zweite Folge „Das Reptil in uns“ zeigt 3sat direkt im Anschluss.


Der Fisch in uns, 20.15 Uhr, 3sat, Mittwoch, 4. März, 20.15 Uhr

Wertung: 5 von 6 Sternen


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