Supertalent-Highlights Supertalent 2014: Marcel Kaupp siegt im Finale



Berlin. Marcel Kaupp siegt im Finale vom „Supertalent“ 2014, kassiert 100.000 Euro und darf seine Travestienummer in Las Vegas aufführen. Was waren die Highlights der Show?

Das „Supertalent 2014“ ist aus; dass es auch 2015 eine neue Staffel geben wird, und zwar mit ihm, hat Dieter Bohlen bereits versichert. Hier lesen Sie die Highlights aus dem aktuellen Finale, in dem der Travestie-Künstler Marcel Kaupp nicht nur 100.000 Euro, sondern auch das Herz von Guido Maria Kretschmer gewonnen hat.

Bohlen: Sexuelle Beleidigung für den „Supertalent“-Favoriten

Dieter Bohlen beleidigt selbst die Künstler, die er für „die besten aus allen acht Staffeln hält“. Nach dem Frankenstein Dance der Kombo Tumar KR aus Kirgisien rätseln alle, wieso einer der bejubelten Tänzer weint. Dieter Bohlen weist darauf hin, „dass sein Schniedel vor dem Tanz hochgestanden hat“. Vielleicht habe ihm das ja so weh getan. Danach schaltet er wieder auf freundlich um und verkündet: „Alle, die jetzt erst einschalten, haben vielleicht schon den Sieger verpasst.“ Wie kommt ein Mensch dazu, so eine Grütze zu reden? Wahrscheinlich ist Dieter Bohlen bei den sechs halbnackten Victoria‘s-Secret-Engeln der Eröffnung einfach nur das Hirn übergekocht. (Weiterlesen: „Supertalent 2014“ – ist Christian der neue Bagci Menderes?)

„Supertalent“-Fight: Daniel Hartwich vs. Bruce Darnell

„Bruce, ich bin gespannt was du sagt“, frotzelt Daniel Hartwich vor dem Jury-Urteil: „Und ich bin auch gespannt, was es bedeutet“. Daniel Hartwichs Attacken auf die Jury sind bei den Langweiler-Acts Stay KingPin und Light Balance das Beste. Selbst Dieter Bohlen scheint sich unwohl zu fühlen, wenn Hartwich neben ihm steht und Sachen sagt wie „So jubelt Dieter Bohlen sonst nur, wenn RTL die Schubkarre mit dem Geld reinschiebt.“ Das ist das Schöne an den Live-Shows von „Supertalent“ und „DSDS“: RTL kann die Szenen nicht rausschneiden, in denen Dieter Bohlen schlecht aussieht. (Weiterlesen: Alles zu DSDS 2015)

Supertalent: Daniel Hartwich macht Bohlen nervös

Lustig! Dieter Bohlen wird immer konfuser. Als er einen Programmansager für irgendein kommendes „Supertalent“-Best-of sprechen soll, plappert er in Daniel Hartwichs Mikro – obwohl ihm selbst eins an der Wange haftet. Als Hartwich ihn sanft damit aufzieht, demonstriert Bohlen Selbstbewusstsein und spricht seinen Text zwar ins richtige Mikro, aber in die falsche Kamera. Man sieht nur Bohlens Rücken und Daniel Hartwichs kicherndes Gesicht. Live ist Bohlen besser als die hilflosen Talente, die er sonst blamiert.

Supertalent 2014: Alle heulen

Bei „The Voice of Germany“ flennen die Juroren, beim „Supertalent“ scheinen die Tränen den Talenten in den Vertrag geschrieben zu sein. Tumar KR – tanzen unter Tränen. Stay KingPin – heulen beim sentimentalen Silbermond-Cover. Die Filieri Brüder – schließen ihre Italo-Schnulze mit feuchten Augen ab. Wahrscheinlich, weil sie sich schon im Voraus für das Votum von Lena Gercke schämen. Lenas ultimatives Lob klingt nämlich so: Sie fand es gut, obwohl sie dachte, dass es jetzt „schmierig und schleimig“ wird. Wunderbar, dass diese Gercke auch Jahre nach GNTM ihre verbale Unbeholfenheit immer noch weiter vervollkommnet. „Schmierig und schleimig“ könnte man als Kränkung empfinden. Dieter Bohlen macht alles wieder gut, indem er die Filieri Brüder zum besten Duo seit Modern Talking erklärt.

Patrick Müller-Klug – das soll ein Supertalent sein?

Mit einem Haufen Fans, aber ohne einen einzigen geraden Ton kommt der 16-jährige Patrick Müller-Klug auf die Bühne. Dass er nicht nur ins Finale, sondern auch in die „Bravo“ gekommen ist, verdankt er dem Goldenen Buzzer von Bruce Darnell. Wie rechtfertigt der nun seine Fehlentscheidung? Er lobt den Charme und das gute Aussehen von Patrick. Was soll er auch sonst sagen? Selbst Lena Gercke hört, dass er nicht singen kann. Bohlen: In deinem Gesicht strahlt die Sonne von Marbella, in deiner Stimme war eher der Regen von Hamburg.“

Supertalent: Laurent Kremer fordert Modern Talking heraus

Eine Enttäuschung beim „Supertalent“-Finale 2014 ist Laurent Kremer. Angekündigt war er als Mann, der es auch 30 Jahre danach noch wagt, Modern Talking zu covern. Tatsächlich ist er ein freundlicher Kleinkünstler, der in einem Gitarren-Medley eine ganze Band imitiert – indem er zum Beispiel mal eine Trompete nachmacht. „Cherry Cherry Lady“ und „Brother Louie“ sind auch dabei, aber was am meisten an Modern Talking erinnert, sind die Backround-Tänzer mit Fernsehern auf dem Kopf. Lena Gerckes ultimatives Lob: „Leute, die sich mit so was beschäftigen, werden das zu schätzen wissen.“ Verblüffend, was es beim „Supertalent“ so ins Finale schafft.

Supertalent als „Freakshow“: Emin Abdullaev

Kurz vor dem Zubettgehen kommt das Bizarre: Emin Abdullaev kann alle seine Gelenke in der entgegengesetzten Richtung zum Vorgesehenen bewegen – und seinen aus nichts als Muskeln bestehenden Bauch in spektakuläre Wellen werfen. Faszinierend, aber auch unangenehm. Da sind sich alle einig. Lena Gercke nennt es „Freakshow“. Dieter Bohlen leitet alle Ekelgefühle auf sich, wenn er sagt: „Wer von uns kann schon selbst nachgucken, ob der Popo sauber ist. Er kann es.“

Guido Maria Kretschmer gräbt Marcel Kaupp an

Die Schlussnummer singt Marcel Kaupp mit Whitney Houstons „One Moment in Time“ – und das nicht nur in einem Kleid von Guido Maria Kretschmer. Am Ende macht der Designer Marcel auch noch eine Liebeserklärung: „Ich ärgere mich wirklich, dass ich damals nicht den Goldenen Buzzer gedrückt habe. Du könntest mein Freund werden.“ Romantisch!


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