In eigener Sache Herausgeberwechsel bei der NOZ: Elstermann übergibt an Sohn


Osnabrück. Nach 30 erfolgreichen Jahren gibt Ende Dezember Hermann Elstermann (75) den Staffelstab des Herausgebers an seinen Sohn Jan Dirk weiter. Beim traditionellen Jahresgespräch der Herausgeber der Neuen Osnabrücker Zeitung gab es Standing Ovations für die herausragende Zeitungspersönlichkeit Hermann Elstermann – und den unbedingten Willen, die mediale Zukunft weiter erfolgreich zu meistern.

Die Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung dankte „ihrem“ Herausgeber, der sich die publizistische Verantwortung für die Zeitung mit Prof. Dr. Werner Ebke teilt, mit lang anhaltendem Applaus. „Wir wissen sehr genau, was wir an Ihnen haben“, formulierte Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke. Er sprach damit die journalistische Unabhängigkeit der Zeitung an, die durch das Wirken der Herausgeber sichergestellt werde.

Sein Vater habe den Generationswechsel familienintern lange im Voraus geregelt und „vollziehe ihn zum Glück bei bester Gesundheit“, so Jan Dirk Elstermann. Geprägt vom Elternhaus, sei auch für ihn Zeitung Lebensinhalt: „Blutgruppe Z“. Wobei der digitale Wandel heute keine Rücksicht auf Gewohnheiten nehme.

20.000 Digitalabonnenten

Dazu passte die frische Erfolgsmeldung von 20.000 Digitalabonnenten. Digitalprodukte wie Website, Abend-App und Nachrichten-App untermauern inzwischen eindrucksvoll den erfolgreichen Wandel von NOZ Medien. Mutmachenden Dank sprach auch Prof. Dr. Werner F. Ebke aus: „Gute Herausgeber wissen, dass sie sich auf die Arbeit von Chefredaktion und Redaktion verlassen können“.

Herausgeberpreise

Als Zeichen ihrer Wertschätzung prämierten die Herausgeber auch in diesem Jahr wieder exzellente journalistische Arbeiten. Auf Platz eins in der Sparte „Kommentar“ kam ein Kommentar des Hannover-Korrespondenten Hans Brinkmann , gefolgt von Burkhard Müller (Lingener Tagespost), und Sportredakteur Alfons Batke . In der Kategorie „Beste Berichterstattung“ räumten Wilfried Hinrichs (Lokalredaktion Osnabrück), Gerd Schade (Ems Zeitung) und Björn Dieckmann (Bramscher Nachrichten) die Preise ab.

Fotograf Michael Gründel für ein perfekt in Szene gesetztes Jubiläumsfoto, eine vom Feuilletonchef Stefan Lüddemann und dem Redaktionsassistenten Stefan Langer opulent in Szene gesetzte Doppelseite über den Literaten Marcel Proust sowie eine reichweitenstarke Serie von Stefanie Hiekmann („So wohnen Osnabrücker“) erhielten unter Beifall ihrer Kollegen die Ehrungen in der Kategorie „Bestes Foto/Beste Optik“.


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