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Raab gegen Raab „Schlag den Raab“: Schlägt Raab seinen Rekord?

Von Daniel Benedict

Schlag den Raab: Das Finale der 48. „Schlag den Raab“-Sendung vom 13. November 2014. Foto: ProSieben/Willi WeberSchlag den Raab: Das Finale der 48. „Schlag den Raab“-Sendung vom 13. November 2014. Foto: ProSieben/Willi Weber

Berlin. „Schlag den Raab“ geht beim Nachholtermin am Samstag in die 49. Runde – schlägt Stefan Raab die eigenen Rekorde?

Die 49. Ausgabe der Pro-Sieben-Show „Schlag den Raab“ hätte eigentlich schon vor zwei Wochen laufen sollen. Doch Stefan Raab fiel wegen Grippe aus. Der Nachholtermin ist Samstag, 15. November, 20.15 Uhr, an dem eigentlich die Komödie „Greg‘s Tagebuch“ gezeigt werden sollte. Am geplanten Ablauf hat sich nicht verändert: 2,5 Millionen Euro stehen auf dem Spiel. Steven Gätjen moderiert, Ron Ringguth kommentiert die Wettkämpfe – und die Musik kommt von den Fantastischen Vier („Und Los“) sowie von The Script („Superheroes“). (Wie lustig ist „Schlag den Raab“? Hier geht‘s zur Live-Kritik.)

Schlägt Stefan Raab sich selbst?

Wie immer tritt Stefan Raab bei „Schlag den Raab“ gegen einen Kandidaten aus dem Kreise seiner Fans an. Zugleich ist die Show aber auch ein Kampf Stefan Raabs gegen sich selbst. Sein Formate bescheren Pro Sieben hohe Marktanteile in der jungen Zielgruppe, sie vermarkten sich gut im Ausland, Raab darf inzwischen sogar schon Polit-Talks und Kanzler-Duelle übernehmen – und trotzdem wird das Spielkind unter den deutschen TV-Entertainern nicht müde. Einen Gegner bleibt ihm: Er selbst und die eignen Rekorde. (Weiterlesen: Stefan Raab – ein Leben für die Politik.“)

Rekordmarke 1: Ein „Schlag den Raab“-Jahr ohne Niederlage

Vier Mal ist „Schlag den Raab“ in diesem Jahr schon gelaufen – und noch hat niemand Stefan Raab geschlagen. Am Samstag steht die vorletzte Ausgabe des Jahres an. Wenn Stefan Raab seinen Gegner wieder bezwingt, hat er in der letzten Show des Jahres die Chance auf eine persönliche Bestleistung: Ein Jahr ohne Niederlage bei „Schlag den Raab“. Das gab es laut Pro Sieben bislang noch nie.

Rekordmarke 2: Die „Schlag den Raab“-Quote

Raab ist verspielt genug, um vor allem die sportliche Seite im Blick zu haben. Seinem Sender muss es bei „Schlag den Raab“ auch um die Quote gehen. Und hier ist die Rekordjagd noch ein bisschen anspruchsvoller. Acht Jahre ist „Schlag den Raab“ schon alt, und die Topquote der Show ist schon seit vier Jahren unerreicht. 4 Millionen Zuschauer hatte Stefan Raab am 18. September 2010, darunter 2,83 Millionen werberelevante. Beide Zahlen hat er vorher nicht und auch danach nie mehr erreicht. Im Gegenteil: Nach einem soliden Jahresauftakt mit 3,19 Millionen (2,0 Millionen in der jungen Zielgruppe) blieben die Zahlen konstant unter absolut 3 Millionen und unter 2 Millionen Werberelevanten. (Weitelesen: Ronald Schill schlägt den Raab.)

Wie ist die Quotenkonkurrenz für „Schlag den Raab“?

Leicht wird es auf dem Nachholtermin für „Schlag den Raab“ nicht: Um die älteren Zuschauer buhlen ARD und ZDF mit „Verstehen Sie Spaß?“ und „Kommissarin Heller“, die jüngeren lockt der Schwestersender Sat1 mit dem Blockbuster „Planet der Affen: Prevolution“. Und RTL attackiert Pro Sieben auf der Sendestrecke von „Schlag den Raab“ gleich doppelt: Bis 22.10 Uhr steuert Dieter Bohlens quotenstarkes „Supertalent“ schon langsam auf das Finale zu: Danach müssen die Zuschauer sich entscheiden, ob sie Raabs Fun-Fight sehen wollen – oder den echten Sportkampf von Wladimir Klitschko und Kubrat Pulev. (Weiterlesen: Polizei stoppt Raab in Göttingen wegen Krawall-Radelei.)