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Mit knapper Not The Voice of Germany 2014: Björn Amadeus Kahl ist weiter

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Berlin. Bei “The Voice of Germany 2014“ ist weiter ein Osnabrücker im Rennen: Der Student Björn Amadeus Kahl setzte sich mit einem Song durch, den er selbst zu Recht nicht besonders mochte.

Die Eröffnung von „The Voice of Germany 2014“ hatte es gut mit Björn Amadeus Kahl gemeint: Er trat mit seinem Wunschsong an, mit Gregor Meyles „Keine ist wie du“ – und überzeugte damit nicht nur die Juroren, sondern auch den Komponisten. Gregor Meyle saß im Saal und kam für eine Zugabe mit auf die Bühne. Das war fast zu schön, um wahr zu sein. Und ganz so super ging es dann auch wirklich nicht weiter.

Björn Amadeus Kahl im The-Voice-Battle

Schon der Song, den Coach Stefanie Kloß für den Battle gegen Jonathan und Johanna auswählt, gefällt Björn nicht so recht: Xavier Naidoos „Geh davon aus“. Im Vorab-Interview gibt Björn Amadeus Kahl zu: „Es war nicht mein Wunschlied. Xavier Naidoo ist nicht das, was ich jeden Tag höre.“ Respekt vor den stimmlichen Qualitäten Naidoos hat er aber doch. Ein Song, der ihm nicht liegt und trotzdem schwierig ist – vielleicht war es ein Fehler, zu Stefanie Kloß ins Team zu gehen. (Weiterlesen: Stimme oder Klischee? Die Battles zeigen, worum es bei „The Voice“ wirklich geht.)

Komische Voice-Konstellation: Einer gegen zwei

Auch die Konstellation, die Stefanie Kloß für das The-Voice-Battle von Björn Amadeus ausgedacht hat, ist zwicklig: Der Osnabrücker Musikstudent singt im Battle-Trio allein gegen ein Ehepaar an. Um nicht als störende Nebenfigur des Liebesduetts zu versauern, geht er ungewohnt heftig aus sich raus. Hatte Björn bei den Blind Auditions noch mit geschlossenen Augen wie für sich gesungen, tanzt er nun energische Hiphop-Gesten – und man spürt, dass er sich nicht ganz wohl dabei fühlt. Gesanglich ist er umso stärker, auch Wechsel in die Kopfstimme meistert er lässig. (Weiterlesen: Wer ist Björn Amadeus Kahl?)

Hauptsache weiter bei „The Voice“

Stefanie Kloß, die für das Szenario verantwortlich zeichnet, ist auch im Nachhinein von ihrem Einfall begeistert: „Ich glaube, wenn Xavier hier wäre, hätte er sich gefreut.“ Michi Beck von den Fanta-Viers legt dagegen den Finger in die Wunde: „Diese Duett-gegen-Einzelperson-Geschichte ist nicht aufgegangen. Deswegen gehört meine Sympathie in der Nummer auch Björn.“ Rea Garvey ist von den Gegnern mit Trauschein mehr berührt, wenn er sagt: „Bei den Blind Auditions hat Björn mich umgehauen, diesmal nicht so. Aber Johanna und Jonathan, die verheiratet sind, sind bei mir einen Ticken vorne.“ Samu Haber widerspricht: „Björn, du warst viel mehr allein als diese beiden zu zweit. Vielen Dank für die Show.“ Entscheidend bleibt die Stimme von Stefanie Kloß, dem Coach aller drei Sänger. Sie holt am Ende den Osnabrücker in die nächste Runde von „The Voice of Germany“.


„The Voice of Germany“ versteht sich als die Castingshow, in der es wirklich um die Musik geht. Der Beweis der Schwestersender Pro Sieben und Sat1: In der ersten Runde werden die Kandidaten blind beurteilt – also nur nach der Stimme. Nach den Blind Auditions folgen allerdings Battles, Knockouts und Live-Shows – in denen dann inszeniert wird wie in jeder anderen Fernsehshow auch. In der vierten Staffel von „The Voice of Germany 2014“. übernehmen Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß, Rea Garvey, Samu Haber und die Fanta-4-Stars Michi Beck und Smudo die Rolle der Coaches, die sich die Kandidaten untereinander in Teams aufteilen und zu den finalen Live-Shows führen. Für Osnabrück ist der Student Björn Amadeus Kahl im Rennen.

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