Chris de Burgh: 40 Jahre Karriere „Lady in Red“ als Retterin aus den Schulden

Von Marcus Tackenberg

Blickt entspannt auf seine Karriere zurück: Chris de Burgh. Foto: dpaBlickt entspannt auf seine Karriere zurück: Chris de Burgh. Foto: dpa

Hamburg. Auf dem Tisch in seiner Suite im neuen Hamburger Luxushotel Onyx an der Reeperbahn liegt eine E-Gitarre: Chris de Burgh nimmt das Instrument gern mit auf Promotiontour, um nicht aus der Übung zu kommen, wie er vor dem Interview mit unserer Redaktion sagt. Der sympathische Ire, gerade 66 Jahre alt, läutet mit seinem aktuellen 20. Studioalbum sein 40-jähriges Bühnenjubiläum ein. Eine ausgedehnte Tour bringt ihn auch nach Deutschland, das ihm nicht erst seit dem Mauerfall vor 25 Jahren am Herzen liegt.

Chris, Sie sind vor zwei Wochen 66 Jahre alt geworden und haben für Udo Jürgens dessen Song „Mit 66 Jahren“ auf der ZDF-Geburtstagsgala interpretiert. Wie kam es dazu?

Udo ist ein alter Freund von mir. Er hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, bei der Show mitzumachen, zumal sein Song ja in diesem Jahr mit meinem Geburtstag zu tun habe. Ich habe natürlich sofort zugesagt. Es gab einen übersetzten Text auf Englisch, den ich singen sollte. Aber ich veränderte die Zeilen, indem ich Anspielungen auf viele Songtitel von mir wie „Lady in Red“ und „Don’t pay the Ferryman“ verwendete. Das hat großen Spaß gemacht. Vor Udo habe ich einen Riesenrespekt, der Mann ist 80 Jahre und noch so fit. Er hat eine große Karriere hinter sich und ist einer der bekanntesten und beliebtesten Musiker und Komponisten nicht nur im deutschsprachigen Raum.

Die Beatles sangen einst den Song „When I’ m sixty-four“, in dem sie sich vorstellen, im Rentenalter Rosen zu schneiden und Unkraut zu jäten. Ist das zu Hause bereits Ihre Aufgabe?

(lacht) Ich schleiche mich immer aus dem Haus, wenn solche Arbeiten anstehen. Aber ich mag den Song und überhaupt die Beatles. Sie kommen aus Liverpool, wo ich auch einige Jahre gelebt und noch heute viele Freunde habe. Ich liebe den Fußballclub und die Menschen dort. Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit, Paul McCartneys früheres Haus zu besichtigen. Dort steht noch das Klavier, und ich spielte darauf „When I’ m sixty-four“. Normalerweise darf dort niemand hinein, der National Trust machte für mich eine Ausnahme. Das ist nur ein winziger Raum mit dem Piano, dem Kamin und den Bildern. Darauf sieht man John und Paul vor dem Kamin hocken und auf den Text von „I saw her standing there“ gucken. Für mich war das ein sehr emotionales Erlebnis.

Sehen Sie sich als erfolgreicher Songwriter in einer Reihe mit den Beatles?

Ich möchte mich nicht mit den Beatles vergleichen, schließlich habe ich das musikalische Handwerk von ihnen gelernt. Anfang der 60er-Jahre war das Musikbusiness eine wahre Diamantenmine mit Songwritern wie Lennon/McCartney, Bob Dylan, Eric Clapton, Paul Simon und Roy Orbison. Diese Musiker haben fantastische Melodien komponiert, die zu Evergreens wurden. Das waren meine Vorbilder.

Sie feiern gerade eine 40-jährige Karriere als Solokünstler. Worin besteht der Reiz, alles allein zu machen?

Als Solokünstler bist du der Motor und der Lenker deines eigenen Wagens. Du bestimmst Tempo und Richtung – und kannst auch mal rechtzeitig bremsen. 40 Jahre lang war ich selbst derjenige, der alle Songs und Texte schrieb, der diesen Musikkosmos entwickelt und geformt hat, der die Musiker für Aufnahmen und Touren ausgesucht hat und den Kontakt zum Publikum gesucht hat. Das ist einerseits wunderschön, denn du behältst zu 99 Prozent die Kontrolle, aber auch sehr anstrengend. Wenn du in einer Band erfolgreich wirst, werden die Aufgaben brüderlich geteilt. Und deine Songideen erhalten sofort eine Resonanz von Leuten, denen du vertraust.

Wem haben Sie denn immer zuerst Ihre Ideen vorgespielt?

Nach meinem ersten Album gab ich zwei Typen vom Management ein Demo-Tape mit neuen Songs, darunter auch das Lied „Lonely Sky“. Am nächsten Tag wollten sie mir diesen Song und andere Dinge ausreden. Ich war total niedergeschlagen, ließ mich aber trotzdem nicht davon abbringen. Im Studio nahm ich den Song mit Produzent Robin Cable opulent auf – mit einem tollen Klaviersound und einem französischen Akkordeon. Als ich später den Leuten von der Plattenfirma das Ergebnis präsentierte, war ich total nervös. Das Debütalbum war ja für sie nur eine Art Testballon. Jetzt aber musste es darauf ankommen. Bei „Lonely Sky“ sprangen die beiden Typen, denen ich im Vorfeld das Demo-Tape gegeben hatte, plötzlich auf, klatschten und sagten „Wow“. Da war mir klar: Ich werde niemals wieder jemanden nach seiner Meinung über meine Songs fragen.

Wenn Sie Ihr neues Album „Hands of Man“ betrachten: Worauf sind Sie stolz?

Es gibt Kollegen, die ihr Leben lang nette, aber belanglose Popsongs schreiben, als wären sie immer noch 25. Ich habe immer etwas gemacht, zu dem ich aktuell einen Bezug habe. In „Hands of Man“ mache ich mir viele Gedanken über unsere Gesellschaft: Zum Beispiel investieren wir Milliarden Euro in Dinge, die uns heilen sollen, aber 20-mal mehr in Dinge, die uns töten. Wenn wir in der Zeitung ein Bild von einem kranken Kind sehen, animiert es uns, zu spenden. Aber andererseits lassen wir zu, dass Tausende von ihnen sterben. Das ist das menschliche Paradoxon, das ich versuche, in einen Song zu packen. Manchmal werde ich dabei richtig wütend, wenn ich sehe, dass Frauen in vielen Ländern immer noch unterdrückt werden und ihnen Bildung vorenthalten wird. Bestes Beispiel ist die Schülerin Malala Yousafzai aus Pakistan, die für ihren Kampf gegen die Taliban beinahe mit dem Leben bezahlt hätte und gerade den Friedensnobelpreis bekommen hat.

Haben Sie in „Big City Sundays“ Ihre eigene Vergangenheit als junger, oft hungriger Musiker verarbeitet?

Ja genau. Ich lebte in den 70er-Jahren in London und musste jeden kleinsten Auftritt, den ich kriegen konnte, annehmen – in verrauchten Pubs und winzigen Folkclubs. Ich habe überall angeklopft und mir die Hacken wund gelaufen. Weil das nicht zum Überleben reichte, musste ich nebenbei harte Jobs annehmen, zum Beispiel im Schlachthof. Ab und zu habe ich sogar bei Freunden auf dem Sofa geschlafen, wenn ich keine Wohnung hatte. Die Sonntage empfand ich als besonders schlimm, weil dann das Heimweh hochkam. Jeder fuhr nach Hause oder aufs Land, es regnete, die Zeitungen fegten durch die Straßen. Ich träumte davon, die alten Freunde in meiner Heimat Irland wiederzusehen.

Wie lange ging das so?

Es dauerte mehr als zwölf Jahre, bis ich überhaupt mal richtig Geld verdiente. Aber dann präsentierte mir mein Management die Rechnung für all die Vorschüsse, das es mir im Laufe der Jahre gegeben hatte. Gott sei Dank hat mich dann Mitte der 80er-Jahre der Hit „Lady in Red“ aus dem Gröbsten herausgeholt.

Halten Sie Gedanken in einem Notizbuch fest, und machen später einen Song daraus?

Wenn erst mal der Film in meinem Kopf beginnt, lässt mich das Thema nicht los, bis ich etwas daraus gemacht habe. Ich habe tatsächlich oft so ein kleines Diktiergerät bei mir, mit dem ich Gedanken, vor allem aber Melodien, die mir spontan einfallen, festhalte. Wenn ich schreibe, versuche ich gleichzeitig, eine Melodie parallel zu entwickeln. Als ich Anfang der 90er-Jahre meiner Band den Song „Don‘t pay the ferryman“ vorstellte, guckten mich die Jungs nur fragend an und meinten: Was soll uns der Song sagen? Worum geht es? Ich sagte zu ihnen: Schließt eure Augen. Es ist Nacht, der Mond scheint, ein Reiter kommt aus der Ferne in schnellem Galopp angeritten, das Pferd stoppt im letzten Moment vor dem steil abfallenden Flussufer. Ich schrieb ein richtiges Filmszenario für den Song, das mache ich ganz häufig so. Die Band liebt das inzwischen.

Chris der Märchenerzähler…

(lacht) Früher nannten wir diese Leute Minstrel in Irland. Als ich mal im Studio mit einem großen Orchester zusammengearbeitet habe, habe ich den Musikern vor jeder Aufnahme die Geschichte vorgelesen, um die es ging. In einem Song ging es um Cäsar, die Römer und Italien. Der erste Take war schon nicht schlecht, doch der Dirigent sagte mir im Regieraum, es fehle noch das typisch italienische Moment. Ich ging also wieder rein, und sagte: Okay, Leute, wir sind in Monte Carlo und können bereits Italien sehen, aber noch nicht spüren, schmecken, riechen und hören. Der zweite Take hatte dann die richtige Würze Italien.

Sie wuchsen in Irland in einem alten Schloss auf. Verarbeiten Sie deswegen so viele Mythen, Legenden und Fantasien?

Das hat mich auf jeden Fall geprägt. Es ist etwas ganz Einzigartiges, auf einem alten Schloss aufzuwachsen. Einen Songtext wie „The Gost of Old King Richard“ fürs neue Album konnte ich deswegen leicht schreiben, weil ich weiß, wie es auf einem Schloss zugeht. Der Name de Burgh meiner Mutter geht ja auch auf einen gewissen Baldwin de Burgh zurück, der im Mittelalter König von Jerusalem war. Richard Löwenherz soll seinen Finger in einen Kelch mit Blut getaucht haben und dann ein rotes Kreuz auf sein goldenes Schild gemalt haben. Das war fortan das Wappen der Familie de Burgh. Das alles hat natürlich einen großen Einfluss auf mich, ohne dass ich mir jetzt viel darauf einbilde. Denn wir hatten nie viel Geld, aber große Vorstellungskraft. Wir lebten schließlich an einem Ort mit 800-jähriger Geschichte. Ich betrachte manchmal diese starken Mauern der Burg und denke, wie haben die das damals so stabil bauen können ohne Zement. Man nahm ja nur Sand und Tierblut als Mörtel.

War es nicht gruselig, als Sie in das alte Schloss zogen?

Es war aufregend und bitterkalt. Ich kann mich an das erste Weihnachtsfest erinnern, da war ich zwölf. Wir hatten keine Möbel, keine Heizung, kein Licht, keinen Strom und kein Wasser. Wir schliefen in Schlafsäcken vor dem Feuer im Kamin auf dem nackten Boden. Aber wir waren zäh. Und wir wurden zu Landwirten. Ich lernte, Kühe zu melken, Schafe zu hüten und bei Viehgeburten zu helfen. Ich hielt den Kopf des Neugeborenen in der Hand und zog es heraus. Manchmal musste ich es von Mund zu Mund beatmen, wenn es nicht selbst atmete. Irgendwann machten wir aus dem Anwesen ein kleines Landhotel. Und ich unterhielt dann die Gäste auf der Gitarre.

Welche Figur wären Sie in der Burg gerne gewesen: König, Ritter oder Hofnarr?

König zu sein wäre mir zu anstrengend. Ich bin König meiner selbst, das reicht. Und der Hofnarr lebte gefährlich. Wenn er einen Spaß zu viel machte, konnte es ihn das Leben kosten. Ich wäre also der Ritter mit einem Sinn für Humor und könnte singen, um die Damen zu betören (lacht).

Die ersten zwölf Jahre Ihres Lebens verbrachten Sie in Afrika. Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Nur positive. Als Kind hast du keinen Rassismus in deinem Kopf. Ich spielte mit afrikanischen Kindern ohne Vorbehalte und Vorurteile. So haben mich meine Eltern auch erzogen. Ich erinnere mich noch genau an die bunten Märkte, die ich liebte. Die dicken Verkäuferinnen, die extrem bunte Kleider trugen. Die knallbunten Früchte und Gemüse, der Lärm, die Hühner, die an Ort und Stelle für den Käufer geköpft wurden. Das war jedes Mal ein kleines Drama, sie zu packen und zu töten. Man sagt, wenn einmal Afrika in deinem Blut ist, geht es nicht mehr weg. Ich weiß noch genau, als ich das erste Mal zurückkehrte und die afrikanischen Ladys mit großen Lasten auf ihren Köpfen durch die Straßen gehen sah, hatte ich ein enormes Déjà-vu. Alles war wieder da.

Die Deutschen feiern gerade 25 Jahre Mauerfall. Wie haben Sie die Wendezeit damals erlebt?

Ich spielte im Sommer 1989 einige Open-Air-Konzerte im Osten. Wir durften damals sogar starke Scheinwerfer einsetzen, die den Nachthimmel anstrahlten. Das war zuvor strengstens verboten. Der Geruch der Trabbis lag in der Luft. Die Körpersprache der Ostdeutschen hat sich in nur einem Jahr total verändert. Vorher war im Osten alles grau, die Menschen sahen ängstlich und frustriert aus. Ein Jahr später, mit neuen Klamotten, die sie im Westen kauften, und dem Gefühl der Freiheit hatten die Leute ein ganz anderes Selbstbewusstsein. Die Angst in ihren Gesichtern war gewichen. Mir fällt noch eine weitere Anekdote ein…

Bitte schön, nur zu.

Ich gab 1989 ein Konzert vor 20000 Menschen auf der Waldbühne in Westberlin und spielte gerade den Song „Borderline“, in dem es um Grenzen, Gewalt und Freiheit geht. Gorbatschows Worte von Glasnost und Perestroika waren in aller Munde. Plötzlich kam eine Frau mit ihrem Kind auf dem Arm zu mir und brachte mir Blumen. Ich nahm die Blumen, und das Mädchen auf den Arm, umarmte die Frau und sagte ins Publikum: Das ist die Zukunft, und sie passiert genau jetzt. Die Menschen waren gerührt von diesem Moment, so wie ich selbst. Das kleine Mädchen kommt seitdem bis heute jedes Mal zu meinem Konzert, wenn ich in Berlin spiele.

Chris, Sie sind seit 1978 mit Ihrer Frau Diane verheiratet. Was ist das Rezept für eine erfolgreiche Ehe?

Man muss sich vor allem Raum und Respekt geben – und viel Humor. Ich necke und überrasche meine Frau immer noch so, als wäre ich ein kleiner Lausbube. Wir lachen sehr viel und sind auch mal total albern. Aber keine Angst, unsere Kinder müssen sich jetzt nicht fremdschämen (lacht). Man sollte immer die fröhliche Seite des Lebens sehen und nicht ständig Probleme wälzen und unzufrieden sein. Das ist Gift für eine Beziehung.

Ihre Tochter Rosanna machte 2003 Schlagzeilen, als sie Miss World wurde. Haben Sie sie unterstützt oder gewarnt und von allemdavon abgeraten?

Die Sache war ja durch einen Zufall entstanden. Rosanna wurde in einem Jeansshop in Dublin gefragt, ob sie nicht am Abend in eine Disco kommen möchte. Wenn Sie keine Zeit gehabt hätte, wäre das Leben für sie anders gelaufen. Sie hatte 23 Konkurrentinnen und gewann. Aber keiner von uns realisierte, dass dies erst der Beginn war für weitere Wettbewerbe. Den ersten Vertrag nahm ich gleich mit zu meinem Anwalt. Er warnte mich, sie solle nicht unterschreiben. Dort waren üble Formulierungen aus den 50er-Jahren enthalten. Aber unterschreibst du nicht, kannst du nicht weiter mitmachen. Nachdem sie dann 2003 den Miss-World-Titel geholt hatte, kostete es mich ein halbes Jahr unerbittliche Kämpfe mit einer Armada an Anwälten, um sie aus den Verträgen herauszubekommen. Ich wurde sogar beschimpft, und mir wurde gedroht. Heute ist meine Tochter eine ausgebildete Ernährungsberaterin und liebt ihren Job.

Wir erleben eine Inflation an Castingshows und Wettbewerben. Sind die jungen Leute Opfer des Business?

Als ich vor 40 Jahren anfing, stand in dem Büro meiner Plattenfirma ein riesiger Sack voll mit Demo-Kassetten, die niemals irgendjemand gehört hat. Man hätte also einen zweiten Bob Dylan verpassen können. Was diese Castingshows bieten, ist die Chance, ein Talent zu entdecken. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die jungen Leute denken, am Beginn einer großen Karriere zu stehen. 99,9 Prozent der Leute werden bitter enttäuscht und verschwinden innerhalb eines Jahres von der Bildfläche. Das ist eine Katastrophe für junge Menschen, denn Ruhm ist für sie eine starke Droge. Die meisten machen ja nur mit, weil sie berühmt werden wollen. Diese Shows wurden aber allein deswegen erdacht, damit Fernsehsender, Produktionsfirmen und Musikverlage Geld verdienen. Eigentlich kontraproduktiv für die Musikbranche, denn kein Künstler wird mehr langfristig unterstützt und aufgebaut. Alles ist austauschbar und extrem kurzlebig.

Letzte Frage: Sie sind Sammler wertvoller Weine. Trinken Sie die Flaschen auch, oder ist das eine reine Wertanlage?

(lacht) Das ist in der Tat das Problem: Ich habe im Laufe der Jahre viele wertvolle Rotweinflaschen erstanden, trinke selbst aber kaum welchen. Auch meine Frau und die Kinder nicht, die mögen lieber Weißwein und Prosecco. Nach zwei Gläsern Rotwein kann ich die Säure nicht mehr vertragen. Was also tun mit den über 1000 Euro teuren Flaschen im Keller, die zum Verschenken auch zu schade sind? Ich habe die meisten Flaschen an das Auktionshaus Christie’s verkauft, das die Flaschen wiederum an die Chinesen losgeworden ist. Wein ist schließlich ein verderbliches Handelsgut.