Mit Anja Kling als Polizistin Montags-Thriller im ZDF: „Verhängnisvolle Nähe“

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Osnabrück. Auf der Suche nach einem Serienmörder verdächtigt die ermittelnde Kommissarin den eigenen Ehemann - eine „Verhängnisvolle Nähe“. Den Krimi von Thorsten Näter zeigt das ZDF am Montag 22.9. um 20.15 Uhr.

Autor und Regisseur Thorsten Näter ist ein alter Krimihase, erprobt im „Tatort“, „Polizeiruf 110“ oder bei „Bella Block“. Sein neuester Film ist ein Thriller und handelt von der Suche nach einem Serienmörder. Besonderer Clou: Die Hamburger Kriminalbeamtin Karin Meister (Anja Kling) verdächtigt im Laufe der Ermittlungen ihren eigenen Ehemann Paul. Thomas Sarbacher versucht mit seinem Spiel alles, den Zuschauer über Schuld oder Unschuld seiner Rolle im Zweifel zu lassen. Eine Ehekrise der besonderen Art.

Erfahrene Thrillergucker hingegen werden sich schnell auf einen Täter festgelegt haben. Zu verhängnisvoll ist der Titel des Krimis, zu offensichtlich sind die Ablenkungsmanöver. Dies soll nicht heißen, der Film sei nicht spannend. Doch er folgt auf allen Ebenen bekannten Mustern. So erinnert die Figur des quasi auf dem Abstellgleis gelandeten, versoffenen Profilers, den Meister ins Ermittlerteam holt, an den schwedischen Sebastian Bergmann . Und auch die akustische Begleitung der Handlung sprüht nicht gerade vor Innovation. Der Krimi ist handwerklich gut gemacht, gut gespielt und lässt sich prima weggucken. Aber irgendwie verlässt einen nie das Gefühl, dies alles schon einmal so oder so ähnlich gesehen zu haben.


Verhängnisvolle Nähe - ZDF, Montag, 23. September, 20.15 Uhr

Wertung: 3 von 6 Sternen


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