Grottig! „Tatort“ heute aus München: „Wüstensohn“ – Leitmayr lebt

Von Daniel Benedict

„Tatort“ heute aus München: „Wüstensohn“ erzählt von juristisch unangreifbaren Diplomaten und ihren Party-Exzessen (Yasin el Harrouk). Foto: ARD„Tatort“ heute aus München: „Wüstensohn“ erzählt von juristisch unangreifbaren Diplomaten und ihren Party-Exzessen (Yasin el Harrouk). Foto: ARD

Berlin. Der „Tatort: Wüstensohn“ kommt heute aus München. In seinem letzten Fall wurde Franz Leitmayr niedergestochen. Wie geht es im heute? Und wer ist diesmal der Assistent? Alle Fakten.

„Tatort“ heute aus München: „Wüstensohn“ erzählt von juristisch unangreifbaren Diplomaten und ihren Party-Exzessen. Hier geht‘s zum Trailer und hier geht‘s zur Kritik des Münchner „Tatort: Wüstensohn“.

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„Tatort“-Ermittler Leitmayr lebt

Der letzte „Tatort“ von Leitmayr und Batic endete mit einer bangen Frage: Lebt Leitmayr? Das Schlussbild der Episode „Am Ende des Flurs“ (zur Kritik) zeigte den niedergestochenen Ermittler auf dem Weg in die Notaufnahme. Stirbt der Ermittler? Das offene Ende wurde vom Bayrischen Rundfunk mit dem Video-Clip „Leitmayr lebt“ beantwortet, der Leitmayr auf dem Rückweg ins Büro zeigte.

Nebenrolle für Wilson Gonzalez Ochsenknecht

Uwe Ochsenknechts Sohn Wilson Gonzalez Ochsenknecht übernimmt in diesem „Tatort“ eine Nebenrolle und stellt sich dabei gar nicht schlecht an. Als Henk ist er der parasitäre Freund eines arabischen Party-Prinzen – und trägt eine der widerlichsten Frisuren zur Schau, die man sich bei ihm vorstellen kann. Bei Facebook posiert er übrigens gerade mit Bodypainting als Disney-Princess.

„Tatort: Wüstensohn“ in Zahlen

Der Münchner „Tatort: Wüstensohn“ ist der 916. Fall in der ARD-Reihe. Für die Ermittler Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) ist der Fall der 68. Einsatz.

Kalli, der kindliche Assistent

Ferdinand Hofer spielt zum zweiten Mal den „Tatort“-Assistenten Kalli Hammermann. Der 1993 geborene Schauspieler (und BWL-Student) ist der Letzte in einer Reihe von neuen Assistenten, die der BR an der Seite von Leitmayr und Batic ausprobiert hat. Der Reigen begann, als Michael Fitz sich 2013 aus dem Team verabschiedet hatte.

Gisberth Engelhardt ist wieder da

Kein Assistent hat die Fans des Müncher „Tatort“ mehr bewegt als Gisbert Engelhardt. Seinen einzigen Auftritt in dem „Tatort: Der tiefe Schlaf“ (zur Kritik) überlebte er nicht – entsetzte Zuschauer schlossen sich bei Facebook zusammen und forderten in einer eigenen Gruppe: „Wir wollen Gisbert Engelhardt zurück“. Für eine echte Wiederauferstehung der toten Figur war der Bayrische Rundfunk zu humorlos. Stattdessen bekommt Fabian Hinrichs, der Darsteller Gisberts, eine Rolle im neuen Franken-„Tatort“. An der Seite von Dagmar Manzel wird er als Felix Voss ermitteln. Im ersten Halbjahr 2015 soll die erste Episode „Der Himmel ist ein Platz auf Erden“ ausgestrahlt werden.

Vom schönsten Busen zum „Tatort“: die Regie

Regisseur vom „Tatort: Wüstensohn“ ist Rainer Kaufmann. Seine Karriere begann 1990 mit dem Kurzfilm „Der schönste Busen der Welt“. Nach den Ingrid-Noll-Verfilmungen „Die Apothekerin“ (1997) und „Kalt ist der Abendhauch“ (2000) gewann er mit dem Krebs-Drama „Marias letzte Reise“ (2005) den Grimme-Preis.

„Tatort“-Song: „Weine nicht, mein Herz“

Bei Stoever und Brockmöller war der „Tatort“-Song einmal die edelste Pflicht der Ermittler. Diesmal darf eine Episodenfigur singen: Party-Prinz Nasir, dessen Diplomatenstatus Leitmayr und Batic die Ermittlungen schwer macht, bringt am Ende des Falls die orientalische Weise „Weine nicht mein Herz“ (zum Video) zu Gehör. Der Schauspieler Yasin el Harrouk singt selbst.