Nach „Promi Big Brother“ Ronald Schill schlägt den Raab – in „TV total“

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Berlin. Vollversagen! Stefan Raab hat bei „TV total“ Ronald Schill, Claudia Effenberg und Aaron Troschke zu Gast. Die „Promi Big Brother“-Stars schlagen den Raab.

Claudia Effenberg ist mit Aaron Troschke und Ronald Schill zu Gast bei Stefan Raabs „TV total“ und entschuldigt sich beim Publikum – weil sie es bei „Promi Big Brother“ aufgefordert hatte, sie „am Arsch zu lecken“. Ronald Schill: „Das war ja eine Einladung zum Naschen!“ Wer noch einen Beweis für die Ekelhaftigkeit der beiden Promi-BB-Kandidaten brauchte – bitte schön!

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Stefan Raab hat das Kontern verlernt

Zitate wie dieses blendet Stefan Raab normalerweise wieder und wieder per Knopfdruck ein, damit der Entgleiste sich niemals von seiner Blamage erholt. Was macht er, als Aaron Troschke, Claudia Effenberg und Ronald Schill bei ihm sitzen? Nichts. Aaron Troschke muss sich von Raab launig nach seiner Zukunft im Dschungelcamp fragen lassen – und darf ansonsten seinen YouTube-Channel bewerben. Für Claudia Effenberg geht Raab sogar so weit, in ihr muffiges „Promi Big Brother“-Dress zu steigen. Schmusig!

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Ronald Schill schlägt den Raab

Am enttäuschendsten ist Raab, der profilierteste Polit-Journalist des Kindersenders Prosieben, im Interview mit Ronald Schill. Drohend hält Raab ihm sein aktuelles Buch unter die Nase. (Das in dem Schill behauptet, dass seine rezeptpflichtige Liebestechnik zum Hörsturz führt.) Und statt dem Autobiografen seine eigenen Sätze um die Ohren zu schlagen, lässt Raab sich das Wort rauben. Unwidersprochen monologisiert Ronald Schill bei Raab über sein gesamtes öffentliches Leben, rechtfertigt noch einmal seine Urteile als „Richter Gnadenlos“, beschwört seinen „furiosen Wahlerfolg“ als den „geilsten Moment in meinem Leben“ und steht dann heroisch zu seinen Fehlern. Hut ab – vor diesem Selbstdarsteller.

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Schill macht auf Jesus – Raab lässt ihn

Nach einem Einspieler, in dem Ronald Schill noch einmal die ideale Sexgespielin beschreibt, schwadroniert er von seinem Leben in Rio: „Ich lebe in 100 Metern Höhe, mit Blick auf Rio, die Schiffe, das Meer – natürlich in einer Favela: Weil dort die armen Leute auf die Reichen herabschauen. Und ich wollte ja bei den Armen sein.“ Ronald Schill, der Mann, der bei den Armen ist! Genau wie Jesus! Und es stimmt: Im Fall eines Sieges bei „Promi Big Brother“ wollte Schill sein Preisgeld von 100.000 Euro schließlich in ein Krankenzentrum in seiner Favela stecken. Runde 50.000 Euro hat er übrigens als Gage bekommen. Schill bestätigt die Zahl bei „TV total“ als gute Näherung und kündigt an, das Geld zu verprassen. Warum kriegen die Kranken und Armen nicht wenigsten die 50.000? Raab hätte es fragen können. Hat er aber nicht.

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Die ungeschminkten „Promi Big Brother“-Kandidaten

Wer sich noch einmal vor Augen führen will, wie Effenberg, Schill und Aaron Troschke sich bei „Promi Big Brother“ wirklich präsentiert haben, kann unsere Final-Porträts nachlesen. Hier geht‘s zu dem Beitrag über den Konsens-Sieger Aaron Troschke, hier zu dem über das Society-Scheusal Claudia Effenberg und hier zu dem über den Trash-Houellebecq Ronald Schill.

Warum hat der Zahmste gewonnen? Zum Finalbericht von „Promi Big Brother“ ››


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