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Zwischen Krankenhaus und Kita Der Blog „Kaiserinnenreich“ erzählt vom Leben mit behindertem Kind


Osnabrück. Junge oder Mädchen? Egal. Hauptsache gesund, oder? Das sagen sich jedenfalls viele werdende Eltern. Doch was tun, wenn dem nicht so ist und die Geburt des Kindes das Leben der Familie so fulminant beeinflusst, dass alles, wirklich alles sich ändert und für immer anders bleiben wird? Der Blog „Kaiserinnenreich“ erzählt davon.

So wie bei Mareice Kaiser. „Mein Leben ist vorbei“, war das Erste, was sie dachte, als der Arzt ihr nach der Entbindung mitteilte, dass ihre Tochter behindert ist. Wobei zwischen der Geburt und dem Wort der Ärzte vier quälende Stunden lagen

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Drei weitere Blogtipps

Carina Kühne kennen viele seit ihrem Auftritt bei „Günther Jauch“. Die 25-Jährige hat das Downsyndrom – und bloggt auf „Carinas Blog“über ihr Leben, Inklusion und das geliebte Klavierspielen. Dazu beschäftigt sie sich auch mit Fragen wie „Brauchen Kinder mit Downsyndrom eine strenge Erziehung?“ und schreibt berührend über die Angst ihrer Eltern, als diese erfuhren, dass ihre Tochter behindert sein wird.

„Frau Gehlhaar: My wheelchair – It’s not a bug, it’s a feature“ (Es ist kein Fehler, sondern eine Besonderheit) heißt der Blog von Laura Gehlhaar, in dem sie sich mit ihren Leben im Rollstuhl auseinandersetzt – oder mit den Reaktionen der Umwelt auf ihre Behinderung. Beispielsweise, wenn persönlicher Erfolg und Misserfolg durch ihre Behinderung erklärt oder gar gerechtfertigt wurden. Bekannt ist sie auch für den von ihr und Lorenz Meyer entworfenen „Rollstuhlfahrer Bullshit Bingo“.

Tolle Kindermode und Geschichten aus vier Lebensjahren gibt es auf dem Blog „Sonea Sonnenschein“ zu sehen. Hier berichtet die nähaffine Mutter aus dem Leben ihrer Tochter. „,Das sind Sonnenschein-Kinder!‘ – das war der erste positive Satz, (…) der mir ein wenig Hoffnung auf ein schönes Leben mit unserer kleinen Tochter gemacht hat.“ Daher wählte sie die Bezeichnung, auch wenn sie weiß, dass es ein Klischee ist „dass Menschen (und vor allem Kinder) mit Downsyndrom immer so fröhlich und freundlich und immerzu gut gelaunt sind“.

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