Nur 6.42 Millionen Zuschauer Stuttgarter Tatort „Freigang“ versinkt im Quotenloch

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Den Absturz ins Quotenloch erlebten die Stuttgarter Kommissare Sebastian Bootz (Felix Klare, li.) und Thorsten Lannert (Richy Müller, re.). Foto: SWR/Alexander KlugeDen Absturz ins Quotenloch erlebten die Stuttgarter Kommissare Sebastian Bootz (Felix Klare, li.) und Thorsten Lannert (Richy Müller, re.). Foto: SWR/Alexander Kluge

Osnabrück. Die „Tatort“-Fans sind offenbar schon im Sommerloch-Modus: Bei der letzten Erstausstrahlung vor der großen Pause schalteten am Pfingstmontag nur 6,42 Millionen die Stuttgarter Folge „Freigang“ mit Richy Müller ein und bescherten der ARD damit die niedrigste Zuschauerzahl seit fast drei Jahren.

Am 2. Oktober 2011 hatte es die Kieler Folge „Borowski und die Frau am Fenster“ nur auf 6,17 Millionen Zuschauer gebracht.

Hintergrund der schwachen Quote für „Freigang“ war neben dem hochsommerlichen Wetter offenbar auch die mangelnde Akzeptanz beim jungen Publikum. Während der Krimi insgesamt einen Marktanteil von 23,2 Prozent erzielte, waren es bei den 14- bis 49-Jährigen nur 16,2 Prozent. Attraktiver für das junge Publikum war offenbar „Ice Age 4 – voll verschoben“ auf Pro Sieben, das einen Marktanteil 20,8 Prozent in der jungen Zielgruppe erreichte. Insgesamt kam „Ice Age 4“ auf 3,77 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 13,7 Prozent.

„Freigang“ hingegen war nicht nur die quotenschwächste „Tatort“-Erstausstrahlung des Jahres (Marktanteil 23,2 Prozent), sondern auch die bislang maueste Folge aus Stuttgart. Gestartet waren die Kommissare Lannert (Richy Müller) und Bootz (Felix Klare) 2008 mit 7,90 Millionen Zuschauern, zuletzt hatten sie regelmäßig mehr als 9 Millionen, die Folge „Spiel auf Zeit“ sahen im Mai letzten Jahres sogar mehr als 10 Millionen Zuschauer.

Hier geht es zu 10 Fakten zum Tatort „Freigang“:


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